Hallo
Bin leider heute erst vom Dino auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht worden.
Die Historie eines echten Heinbach Autos sollte man nicht einfach mit einer "Umrestauration" möglicherweise endgültig zerstören.
Wie schon erwähnt würde war Rainhard Hainbach aus Schotten früher Deutscher Rallyemeister. Er hat unter anderem Rallyeautos im Auftrage des Werkes aufgebaut (Ascona/Manta 400).
Sicher hat er auch Kadetten und andere Fahrzeuge für potenzielle KUnden für den Motorsport aufgebaut.
Alleine die Tatsache das er als Hersteller dieses Autos im Brief eingetragen ist, würde mich, bevor ich eine Schraube an dem Fahrzeug drehen würde, dazu veranlassen in der Firma nachzuforschen was es damit auf sich hat !
Hierbei könnten möglicherweise historisch wertvolle Dinge zu Tage kommen!
Da allerdings einige Dinge mit Brief und Karosse nicht zusammen passen vermute ich, das hiermit so verfahren wurde wie es früher häufig gemacht wurde.
In den 70ger Jahren waren viele Eintragungen die für die Meisten heute kein Problem sind fast unerreichbar.
Bei diesem Auto ist als bestes Beispiel der 100 Liter Alutank zu sehen!!!
Wurde solch ein Auto bei der Rallye zerstört, nahm man gerne Brief und Fahrgestellnummer und baute ein neues Auto auf - auch Werke und Profifirmen haben es teilweise so gemacht.
Ich denke so ist das Auto in der jetzigen Form entstanden.
Auch die stümperhaften Verbreiterungen sind so sicher niemals von Heinbach gemacht worden.
Wenn es mein Auto wäre, hätte ich mich mit Heinbach in Verbindung gesetzt um eventuell etwas über die Historie zu erfahren und das Fahrzeug in den Urzustand zurück versetzt, (auch wenn es nicht mehr die Ur-Karosse ist)!
Wird er "nur" wie ein normaler Kadett restauriert, wird möglicherweise etwas ganz seltenes zerstört !
Ich hoffe der Besitzer des Autos versteht was ich meine, und möchte sein Tuen und Handeln nicht kritisieren, aber vieleicht weis er gar nicht das er möglicherweise was ganz besonderes in der Garage stehen hat !
Gruß Günni
......bin alt, ich darf das !