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Was habe ich für einen Motor im City?!

  • Ersteller Ersteller Kadett_Frisco
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Es scheint tatsächlich am Choke zu liegen!

Habe heute Abend den Vergaser mit neuen Dichtungen wieder zusammen gebaut und wollte den chokezug dann dran machen.

Da habe ich gemerkt, dass die Starteklappe rein mechanisch garnicht ganz schließen ksnn; da tatsächlich der Zug vom Choke schlichtweg zu kurz ist! Der ist voll auf Spannung und kann nur "gerade eben" in der Seele verschwinden. Allerdings eben nur, um die Klappe etwa zu 85 Prozent zu schließen!

Also habe ich die staterklappe per Hand komplett geschlossen und so einen Kaltstartversuch unternommen.

Und siehe da...der Kadett springt sofort an!

Ich benötige also einen intakten, neuen Chokezug, der lang genug ist, dass die Starterklappe auch ganz öffnen kann.
 
Moin,

wenn der Chokezug insgesamt lang genug ist, kannst du auch einfach die Aussenhülle kürzen.

Gruß Peter
 
So, wie es aussieht, hatte den schonmal wer gekürzt.

Das reichte bis vor etwa einen dreiviertel Jahr scheinbar gerade eben so, um den Wagen kalt vernünftig starten zu lassen.

Dann war die Sache mit der klemmschraube; ich habe auch noch ein Stück abgeknippst..seither warbdas Seil einfach zu sehr auf spannung; dass die klappe für den Kaltstart nicht ausreichend schließen konnte.

Der ganze Zug an sich bietet daher nicht mehr viel Spielraum...habe mir heute morgen direkt einen neuen Zug bestellt!

Ich bin gespannt darauf, ob es das dann wirklich war!
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Schön, habs mir eben fast gedacht. Manchmal,aber nicht immer funktioniert Ferndiagnose eben. Man sieht wie wichtig es ist das Problem mit allem Vorgeschichten gleich richtig zu schildern. So sind wir auf dem Umweg über

die Bedüsung dahin gelangt. Man kann übrigens so einen starren Zug sehr gut mit einer schlichen Lüsterklemme und einen starren Draht auch wieder verlängern zur Not wenn man die Führung enstpr kürzt das die Klemme "mitziehen" kann.

Grüße,Olli
 
Der neue Zug kam heute per Post an; eingebaut; Kaltstart ohne Probleme! 4 - 5 mal georgelt und an.

Aber jetzt nimmt der Wagen das Gas nicht mehr recht an, geht dann aus.

Ich denke; JETZT ist es wirklich eine Einstellungssache des Vergasers.

Habe da ja vorher dran "rumprobiert". Aber keine Angst; nur an der Gemisch- und Ungemischregulierschraube. Habe keine Klappenmaße verstellt oder so. ;)
 
Geht aus MIT gezogenem Choke oder danach wenn warm und Choke wieder drin?

Ersteres wird zuviel Choke/Klappe sein, zu fett

Letzteres eher zu mager

Die Umgemischschraube wirds eher nicht sein- eher die kleine. Vorgehensweise ist immer: kleine Schraube je 1/2 umdr. raus: wirds besser oder schlechter? besser-evtl noch ne 1/2 raus.

Schlechter: zu fett, wieder rein, erst ne 1/2 zum rückgängigmachen, dann noch ne 1/2 für magerer: wieder Test

usw

Wenn Du Pech hast ist es Nebenluft unten an der Dichtung, typisches Symptom: keine Gasanahme beim anfahren, absterben, Leerlauf aber oft trotzdem gut
 
Symptom tritt auf, wenn Motor warm und choke wieder drin.

Sprang mit choke kalt wirklich sehr gut an jetzt, habe ihn dann im Leerlauf ein wenig rödeln lassen. Dieser hört sich aber irgendwie zu niedertourig an - drehen an Gemisch und umgemichhschraube haben das nicht wesentlich verändert...vielleicht meine ich das aber auch nur, weil er vorher immer zu hochhtourig lief. Einen drehzahlmesser habe ich leider nicht.

Als ich dann eine kleine Probefahrt machen wollte, blubberte er schon beim rausfahren aus der Garage, also unter Last, aus.

Entgegenwirken kann ich dem Ganzen mit dem choke. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache.

Nebenluft wäre schade; habe ja gerade alle Dichtungen getauscht und bei den Papierdichtungen auch hauchdünn zusätzlich Dirko dran gemacht.

Habe nun extra zusätzlich auch den Dichtring unterm Vergaserflansch verbaut. Den hatte meiner vorher nicht in der Nut liegen. Der fehlte.

Welche Symptome hätte denn eindefektes Leerlaufabschaltventil.

GARKEIN Leerlauf...also aus, oder einen grottigen Leerlauf?
 
Hört sich nach Nebenluft an. Der Choke überspeilt das weil viel fetter-die Nebenluft wird sozusagen wieder "ausgeglichen" durch anfetten .Im Leerlauf mit Starthilfespray oder Bremsenreniger gaaanz wenig unten an die Dichtung "tupfen/sprühen" nur einen Tick.

Wird er langsamer ist es das wohl.

Dafür spräche auch das das Drehen an den Schrauben wenig Wirkung zeigt-auch ein typ. Symptom..

Tröste Dich: war bei mir auch meist NACH der Remontage trotz vermeintlich sorgfältiger Arbeit...
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, da hätte der Meister geschimpft wenn wir so bei Opel gearbeitet hätten..
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Abschaltventil defekt: kein Leerlauf- das bleibt dann (meist) zu hängen und macht die Leerlaufdüse ja zu
 
Aber der Choke geht ganz zurück- sowohl die Choke Klappe als auch die Drosselklappe (prüfen:liegt an der Stellschraube an?) Wahrscheinlich aber ok.

Kann also nur beim Zerlegen/Zusammenbau etwas "passiert" sein-kömmt vor
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. Fußschrauben einfach mal etwas "nachgezogen",schön handfest, nicht geknallt?

Manchmal wars das schon. Ansaugkrümmer war aber nicht runter? Evtl auch noch mal die 13 Schraube unten an der Schwimmerkammer rausdrehen, Sprit der Kammer läuft dann aus-

dahinter gegenüber sitzt die Hauptdüse-ich schraubte die immer so raus mit großen Schruabendreher, dann mit Pinzette oder Draht vorsichtig nach vorne holen und rausnehmen- viell ist doch was vom reinigen in Bewegung geraten und sitzt drin? Oder noch mal Deckel ab und so HD rausdrehen wer nicht fummeln mag
 
Ansaugbrücke war nicht runter, nein.

Vergaser gereinigt mit Bremsenreiniger und Druckluft, neue Dichtungen rein und Kaltstartversuch mit dem neuen Choke. Ging gut, da die Chokeklappe jetzt schließen konnte!

Beim Test ohne Luftfilter konnte ich sehen, dass die Klappe auch wieder zurück geht. Drosselklappe habe ich bisher nicht nachgesehen; aber da war ich garnicht dran. Lediglich anndenn2 äußeren Stellschrauben; was aber, wie gesagt, kaum Änderung bringt.

Leerlauf ist unrund und Motor kurz vorm Absterben; wenn ich choke ziehe wird es besser.

Klingt also tatsächlich nach Falschluft. Da muss ich also wohl nochmal nachprüfen.

Flanschschrauben habe ich "gut fest gezogen" mit Nuss; aber per Hand, nicht mit Knarre.

Also: Testen auf Falschluft und da gegebenenfalls nachbessern.

Vergaser einstellen; irgendeine Ausgangssituation braucht man ja:

Die Federbelastete Gemischhschraube ganz rein und etwa 3,5 Umdrehungen raus, bis die Drehzahl sich nicht mehr erhöht...

Dann auf die kleine Umgemichhschraube hören was passiert, bei mager/fetter.

Im Groben so richtige Vorgehensweise?

Vergaser sind bei mir leider auch nur "gefährliches Halbwissen" ;)
 
Halbwissen macht gar nix-das wird ja dadurch dass man schraubt immer besser
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Ja mit den Umdrehungen der Schrauben- das ist mäßig verlässlich. Im Leerlauf läuft er ja (unrund)

Mit der kleinen (Gemisch-)Schraube versuchen runderen Lauf zu erreichen- reagiert er überhaupt- weiter rein, immer unrunder/langsamer

dto raus-weil mal zu fett,dann zu mager, bei Beidem wird er langsamer- dazwischen ist der Punkt mit der besten/höchsten Drehzahl wo das Gemisch halbwegs stimmt, wenn man dann die Große rausdreht muss die Drehzahl hochgehen. Auf runden, gefühlt normal schnellen Leerlauf stellen mit der Großen- Test. Gas geben im Stand- nimmt er an- verschluckt er sich?

Dann kleine mal weiter raus versuchen, Drehzahl mit der Großen wieder anpassen. Usw. bis er normal "annimmt"-> Probefahrt
 
Mach dir wegen dem bisschen Wasser da drin keine Sorgen, das ist nur Kondenswasser. Wenn du das nächste mal eine gößere Runde fährst und der Motor auf Betriebstemperatur kommt verdunstet das und lüftet über die Kurbelgehäuseentlüftung ab. Dazu ist sie da.

Solange du kein Schaum im Öldeckel hast ist alles gut
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Grüße

Janosch
 
Stimmt, das ist Kondens. Dicht wäre gut
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-dann muss es wohl EInstellung sein, keine EInstellversuche mehr machen können? Am WE ist mehr Zeit, wir drücken die Daumen
 
wenn ihr mit dem Vergaser nicht weiter kommt - ich hatte mal einen kurriosen Schaden der sich auch nur beim fahren bemerkbar machte.

Eines der beiden dünnen Kabel die zum Anlasser gehen (weiß gerade nicht mehr genau welches der Beiden) war an der Verpressung zum Kabelschuh fast ab, hing nur noch im Grund davor. Im Leerlauf und im Stand lief der Wagen. Beim Fahren bewegt sich der Motor und starb dann ab!

Ist ja nur eine Idee

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Das müsste dann das zur Zündspule/Startüberbrückung sein- jetzt wo Du es sagst Günni! Hatte ich auch mal, brööm-aus- wir haben Stunden gesucht auf ne Parkplatz bis wir drauf kamen
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OlliCsi:

Stimmt, das ist Kondens. Dicht wäre gut
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-dann muss es wohl EInstellung sein, keine EInstellversuche mehr machen können? Am WE ist mehr Zeit, wir drücken die Daumen
...am WE mehr Zeit zu haben ist ein absoluter Trugschluss, wenn man ein kleines Kind zuhause hat! ;)

Nichts desto trotz kam ich mit der Einstellung nicht weiter.

Wagen springt gut an, blubbert dann lieblos rum, Motor ruckelt,...an den 2 besagten Schrauben drehen verändert quasi nichts.

Ich befürchte, dass ich da immer nur mehr "verschlimmbessere".

Um nicht völlig zu verzweifeln, habe ich mir nun einen generalüberholten und voreingestellten Vergaser zugelegt.

Bin gespannt, welchen Effekt es hat, wenn ich es schaffe, dieses aufzubauen.

Wenn der Wagen dann runder läuft, lag es tatsächlich am Vergaser, wenn dasselbe Fehlerbild Auftritt, geht die Suche weiter.

Vielleicht schaffe ich es heute noch, den Vergaser zu montieren.
 
der Dude75:

Ist der Vergaser vom Peter..?

schlüpferblau und doppelt bewebert
Ja! ;)

Eingebaut habe ich ihn nun.

Wagen startet und habe mit CO und Umgemichhschraube das standgas einigermaßen vernünftig hinbekommen.

Der Motor wackelt noch leicht im Stand...aber ein wenig darf er das sicherlich auch!

Erste Probefahrt war auch erfolgreich! Läuft noch nicht hundertprozentig rund; aber auf nem guten Weg dorthin!

Immerhin konnte ich fahren; der Wagen blubberte im Stand nicht aus und er hat das Gas ordentlich angenommen, ohne sich zu verschlucken.
 
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das mit dem kleinen Kindern kenne ich.. Glückwunsch dass er nun läuft, d.h, nicht dass der andere Gaser hin ist, nur der Fehler nicht gefunden. Ich würd einen Anhänger dran machen mit der Fehlerbeschreibung, dann weißt Du das noch in Jahren und baust den versehentlich drauf. Oder dem Peter schicken.

Grüße, Olli
 
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