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OHV Bremse

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B

Babschi

Guest
Hallo allerseits,

Habe mir nach langer Zeit wieder hier das eine oder andere Thema durchgelesen,

nun aber zu meinem Problem,

Kadett C Coupe mit 1,2 N hat vorgestern TÜV bekommen, vorher Sättel mit neien Kolben versehen, neue Scheiben und Klötzchen Hinten neue Backen, eingestellt. soweit ok. Gibt es evtl weichere Klötze für die Scheibe mit ABE?

Da ich ne Knie OP hatte, würde ich mich freuen, wenn ich weniger aufs Bremspedal treten müsste. Falls jetzt wer sagt, ich werd´ zu alt für nen Kadett C, muss ich damit leben. Aber ohne nen Kadett ist das Leben doch zu fad

Gruß aus Bünde,
 
Hallo,

ich wüsste nicht das es ‘‘weiche‘‘ Bremsklötze gibt, generell nicht und ich habe eine Zeit in einer Firma gearbeitet, die Reib- und Bremsbeläge herstellt.

Was du theoretisch machen könntest, wäre der Umbau auf den großen, 23,81 mm Hauptbremszylinder und den passenden BKV.

Aber die Teile sind inzwischen recht teuer und ich weiß nicht ob sich das im Sinne von weniger Pedalkraft lohnt.

Gruß, Ilias

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Hi, hab mich wohl falsch ausgedrückt,

vielleicht sollte ich bissigere Bremsklötze sagen. Weiß wohl, dass ein Bekannter für seinen Nullzwo TII auf Ferodo Bremsklötze umstieg und sein Auto bremst wohl besser, er fährt damit beim Oldtimer GP und bei der Ahrweiler Rallye regelmässig.

Umstieg auf Großes Bremssystem möchte ich gerade vermeiden, da ich gerade alles frisch drin hab, deshalb die Frage hier,

Risse Motorsport bietet Wilwood Bremsbeläge Poly E an, werben mit 20% mehr Bremskraft,

da will ich nächste Woche mal anrufen.

Gruß, Babschi
 
Ich würde erstmal auf die größere cih bremse vorne umbauen, dazu stahlflexschläuche und den größeren BKV vom Manta. Das bremst sich schon viel angenehmer als die krumpelige ohv bremse.
 
FEREDO hat verschiedentliche Beläge, bei den Tunern oder Anbieter Info einholen ISA-Race / Sandler / timm´s / Krause / Risse. Serie-Standart gibt es nur eine Variante. Gruß
 
Kannst auch unter Porsche 912 schauen-er hat die gleichen Beläge ,evtl hinten mein ich. Es gibt diverse, müssten dann für Slalom sein damit sofort volle Bremskraft da. Ich denke aber viel tut sich da nicht. Eher durch die Stahlflexschläuche.

Ein größerer BKV würde es aber ganz sicher bringen-und der lässt sich ja recht einfach tauschen, ohne den Flüssigkreis anzufassen

Olli
 
Um ein weicheres Pedal zu bekommen reicht der Umbau auf größeren BKV...

Ein Umbau auf CIH Sättel und Scheiben ist wegen der größeren Reibfläche aber auch nicht verkehrt
 
Hallo Babschi, 

Dann habe ich das falsch verstanden. 

Bissiger sind die Ferodo DS 2500, die fahre ich selbst. 

Die DS 3000 brauchen mehr Temperatur, die sind dann doch besser auf der Rennstrecke zu Hause.

Der Umbau auf die CIH Bremse lohnt sich ebenfalls und ist einfach / günstig machbar.

Ich selbst habe nur Ferodo gefahren, daher kann ich dir nicht sagen, wie die anderen, sportlich Beläge funktionieren. 

Gruß, Ilias 

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Meine Güte, warum sollte man auf Cih Bremse umbauen, was ein Aufwand,vom TÜV ganz zu schweigen-und geringere Pedalkraft-darum gehts ja- hat man hier auch nicht. Also mal Kirche im Dorf lassen
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. Die OHV Bremse ist an sich super, die kann auch 90PS ab.

Pedalkräfte verringern fürs Bein wie gesagt: in erster Linie durch mehr Servounterstützung möglich, da mehr Unterdruck nicht geht muss man den BKW vergrößern-also die "Übersetzung" des Hilfsdrucks.

Beläge bringen wenig, neue Scheiben manchmal was-wenn die alten verglast/hart sind. Stahlflexschläuche geben weniger nach und verstärken daher -in geringen Maß-auch den ankommenden Druck am Sattel
 
Vielen Dank euch allen ,

nächste Woche werd ich den Kleinen anmelden,

werde erst mal die neuen Komponenten einfahren, so 500 km muss ich da wohl durch,

dann werd ich mal weitersehen, Gruß, Babschi
 
Guter Plan
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. Man kann sich auch dran gewöhnen mit links zu bremsen übrigens -wenn das besser geht- Rallyefahrer wissen das,hab ich früher auch gemacht, ist nur anfangs komisch
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VG und Erfolg beim Tüv! Olli
 
Warum ist das denn ein Auswandern, bei der OHV Achse, die Scheiben oder komplette Nabeund Sättel von der CIH Achse zu verbauen?

Die Teile bekommt man noch recht günstig und der Arbeitsaufwand ist sehr überschaubar. Der Rest der Brems bleibt ja gleich. 

Beläge unterscheiden sich schon von Serie zu Sportbelägen, insbesondere wenn man kräftig in die Bremsen gehen muss oder z.B. bei einer längeren bergab Fahrt mehr Bremsen muss.

Bei beiden Änderungen benötigt man weniger Kraft für die gleiche Bremswirkung, darum ging es doch.

Den Unterschied der Serienbremsschläuche zu Stahlflex, habe ich persönlich nicht wahrnehmen können.

Gruß, Ilias 

* BROTKASTEN INSIDE *
 
Moin Ilias,

ich denke der Aufwand ist schon nicht ganz ohne, der Erfolg -fraglich- was die Pedalkräfte anbelangt. Große Bremse ist ja tech. für hohes Wagengewicht oder höhere Endgeschwindigkeit gedacht. Klar könnte man umbauen, keine Frage.

Nun müsste man auch den BKV anpassen/verwenden-dazu unklar was der "normale" Tüv sagen würde-schon Theater- Bremsdruckminderer ja oder nein dann? Experimente die man für Sport und als Techniker sicher machen kann-aber für ein normalen C- weißt was ich meine? Und bei 300-400Eu und viel Aibeit ist man auch schnell. Ich denke er kommt viell sogar so zurecht wenn dran gewöhnt- ich hatte zumindest noch nie ein schlechtes Gefühl bei den C Bremsen ,weder OHV noch CIH- wo ja hier einer auch sagt sein Coupe bremst schlecht. Alles probiert-immer noch nicht glücklich. Ist doch merkwürdig-die Autos bremsen sonst untadelig.

Aber warten wir mal ab, wenn jetzt Tüv und Auto läuft paar Wochen/Tage.

Merkwürdig und im Einzelfall schwer zu finden was es ist-ob subjektiv oder irgendwas dazu führt, Beläge, Scheiben (da sollen ja Zubehörscheiben teilweise katsatrophal sein hatte ich mal gelesen-ich nehm immer ATE oder sonst Marke-die kosten paar Euro mehr, die für 22Euro- das kann ja sein aber riskier ich hier dann nicht, bei Belägen auch,Scheibenwischer und Luftfilter gibts bei mir die Erfahrung-da kann/sollte man doch nicht sparen.funzt nicht immer
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)

VG,Olli
 
Also ich fand die ohv bremse schon immer schwammig und scheisse, allein schon der Umbau auf die größeren Scheiben und Klötze sind da schon ein Quantensprung. Zumindest muss ich mich jetzt nicht mehr großartig umstellen wenn ich vom astra h direkt in die Limo steige, ich will keine OHV bremse mehr fahren.
 
Also, ich hab bei meinem City, der aber wegen Schweden schon einen Regler hatte (nicht aber den vom Cih) einfach ohne jede weitere Veränderung die großen Scheiben und Bremssättel mit neuen Belägen vom Cih eingebaut. Etwas besser bremste er schon, aber reintreten musste man genauso stark. Vielleicht war auch eher der Wunsch Vater des Gedanken das er etwas besser bremste als vorher. Aber die Sattel und die Scheiben waren neu und hatte ich liegen, sonst hätte ich es wohl nicht gemacht.

Da die eigentliche Frage aber war ja ob es etwas gibt, das die Beinkraft senkt um das Knie zu schonen. Nun mal ehrlich: Wenn man bremst, dann bremst man. Ich glaube nicht, das man zaghafter auf Pedal tritt auch wenn die Bremsleistung etwas größer ist. Würde ja bedeuten, das man in jeder Situation eher schleifen lässt. Ich glaube nicht dass das ein realistische Sznenario ist.

Wenn das so wäre, dann würde ich auf Ferrodo-Beläge wechseln, beim Cih hab ich die Erfahrung gemacht dass der Biss etwas größer ist als mit z.B. mit ATE. Wenn auch nicht so viel besser wie ich mir das erhofft habe. Und dann gibt es ja auch noch die Ferrodo-Beläge ohne ABE, die noch bissiger sind. Wieviel und ob sich das lohnt? Keine Ahnung, aber solange nichts passiert wird sich das auch keiner genau anschauen das die Beläge ohne Zulassung sind. Ich jedenfalls hab noch nie erlebt das der TÜV sich die ABE der Beläge angesehen hat solange die Bremswerte stimmen.

Allein ich glaube nicht, das irgendeine Maßnahmen in der Praxis das Knie schonen wird, und das war ja die ursprüngliche Frage. Der Rest ist Ansichtssache, ob OVH mit anderen Beläge, der OHV mit Cih-Sattel und Beläge ohneweiter  Maßnahmen oder OHV mit Cih Sattel, Beläge und BKV -und dann mit und ohne Regler- die beste Maßnahme ist um an das Ziel der Knieentlastung zu kommen bzw. das Optimum an Bremsleistung zu erhalten. Ein Gelehrtenstreit wäre die Folge 
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Gruß

Hauke 
 
Moin,

habe bei meinem 1,2 OHV-Ascona B den BKv gegen einen großeren getauscht vom Manta GTE oder so. Wenn Du also beim Kadetten noch n bisschen Platz hast(der hatn nen bisschen größeren Durchmesser), versuch das mal. Bremswirkung ist echt um einiges besser bei weniger Kraftaufwand
 
muß jetzt zu dem Thema auch meinen Senf dazu geben.

Fahre OHV und CIH und Mercedes, habe viele Jahre Erfahrung im Rallyesport.

Nur kurz zu dem Umbau auf Scheiben und Sättel vom CIH - ist nicht sehr aufwendig und wegen TÜV würde ich mir da keine Sorgen machen, wer glaubt wirklich das die wissen was bei den alten Opel verbaut wurde - aber das nur nebenbei.

Es geht um die körperlichen Beschränkungen des Traedstarters, und wie man da abhelfen kann.

Dem Umbau mit größeren BKV gebe ich die größten Chancen um die Pedalkraft geringer zu bekommen. Aber ein anderer Versuch ist es Wert - es gibt einige Bremssättel bei der Hinterradbremse älterer Mercedes Modelle und dazu gehören zB W201 W124, also Mercedes 190E und 200E. Deren Bremsklötze haben die identischen Abmessungen an der Hinterachse. Als ich noch bei mercedes gearbeitet habe, und einige Kollegen die Kadetten gefahren haben, besorgten sie sich aus Kostengründen diese Klötze für ihre Opel. Festgestellt wurde - war zwar billiger für die Kollegen, aber waren schneller verschlissen.

Aus dem Grund habe ich mir diese Klötze mal näher angeschaut - der Metallanteil war sichtbar weniger als bei den Opel-Klötzen für vorne.

Eigentlich klar, der Bremsdruck nach hinten für die Mercedes war sehr gering, und deshalb die weicheren Klötze !

Alle Mercedesfahrer , "die wie ein Opa " fuhren, also die Hinterachsbremse kaum in "Aktion" brachten, mußten zu jedem TÜV neue Bremsscheiben hinten bekommen, weil verrostet wegen "nicht benutzung" !!

Auch ein Grund diese Klötze weicher zu machen, so das auch bei diesen Fahrern eventuell mal hinten was mit bremst.

Günni

......bin alt, ich darf das !
 
Nabend .

Also wen Du ne bissigere Bremse haben willst musste auf die "GTE " Bremse umbauen . Haben wir mit unserer Rallye Limo auch schon alles hinter uns , wir hatten auch noch "selbstangefertigte Bremsbeläge" die schon gut bzw. besser waren aber nicht so zufriedenstellend für uns . Also Umbau auf GTE Sättel . Denn für diese Sättel gibt es mehr Auswahl an Bremsbelägen . Ferodo DS Performance , DS 2500 , DS 3000 und vereinzelt ID451 , ID 11 . 

Desweiteren gibts noch Carbone Loraine , EBC , Black Hawk , Mintex und noch ein paar andere Marken . 

Wichtig ist auch die richtige Bremsflüssigkeit und auch die Stahlflexleitungen nicht zu vergessen . 

Für das "andere" Auto müssen wir aufgrund der Technik die komplette Bremsanlage umbauen ( Gruppe 4 mit Waagebalken etc. ) .

Gruß Patrick  
 
Hallo Günni,

die weicheren Klötze verändern die Bremsbalance, das ist nachvollziehbar. Aber ist es wirklich so, das man dadurch schwächer auf das Pedal tritt wenn man bremst? Also vor allem im Refelx und unbewusst? Ich trete eigentlich nur dann schwächer auf das Pedal wenn ich mit langsamer Geschwindigkeit ausrolle so das ich nicht so stark bremsen muss oder will. Doch gefühlt würde ich immer gleich stark reinlatschen oder später Bremsen wenn die Bremsleistung die Beläge giftiger sind oder die Cih-Bremsanlage mehr Bremsleistung bringt als die vom OHV ist. Aber doch nicht schwächer treten., das wäre für mich immer eine bewusste Handlung. Außer das Knie ist so lädiert das der Schmerz das bewirkt. Okay, das weiß nur der Themenstarter. Das würde ich nachvollziehen können. Ich hab auch ein kaputtes Knie, zum Glück merke ich das aber nur beim langen Laufen und nicht beim Fahren/Bremsen. 

Oder bin ich da gedanklich total vernagelt? Ich kann das leider nicht mit zwei Kadett ausproberen. Würde mich echt mal interessieren wie das in der Praxis ist. 

Gruß

Hauke
 
Hm, ich fahr ja beide, CIH und OHV- beim "betätigen" der Bremse merke ich da keinen Unterschied-werd aber noch mal explizit drauf achten jetz
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. Zu (manchen" Neuwagen gibts einen Unterschied-je nachdem wie dort die Servounterstützung abgestimmt ist. Bei manchen merkt man gar nichts- wenn man aber einen alten Porsche nimmt -die immer ohne BKV sind- DANN merkt man was- da muss man richtig reinlatschen-ist so gewollt-damals.

Also kann man sicher- wie ja auch viele richtig sagen hier- zuerst die Wirkung/Größe des BKV ansetzen für die Größe des nötigen Pedaldruckes. Alles andere ist "Bremsleistung" verbessern- was natürlich auch in die Richtig wirkt aber woanders ansetzt und meist mit unsicherem Ausgang/Höhe der Verbesserung. Die Kombinationen der Reibpartner machen viel aus- wenn der Rest techn. i.O ist und wie vorgesehen ist das eben so. Dann muss man für sich da individuell was dran verbessern. Wenn man immer von nem Golf 7 GTI umsteigt auf nen alten City ist das evtl ein etwas zu großer Sprung
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.

Der Tiguan meiner Frau brems auch beim antippen- ich finds übertrieben- fahr das Ding zum Glück nie. Golf 2 bremst dagegen trotz schon 4 Scheiben wie alle meine Oldis, auch ein 200PS BMW Csi brems nicht anders als mein OHV/CIH.

Wird wohl doch viel "Empfinden" dabei sein jeweils bei den Erfahrungen. Beinunterstützung würd ich aber echt zum BKV raten-weil schnell gemacht/probiert und sehr günstig wenn man was passendes Gebraucht mal zum testen nimmt.

Aber der Threadstarter wird inzwischen wohl zufrieden fahren und sich wundern was wir so schwadronieren noch..
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, warten wir mal ab
 
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