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Schneewittchen

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M

mellig35

Guest
Sorry Sven,

aber mit ‘etwas‘ Verspätung nun der Bericht zu Schneewitchen.

Schon im Oktober 2015 für 450 € gekauft, wurde die weiße, zu diesem Zeitpunkt noch namenlose, Limo nach einer ausiebigen Eingangskontrolle erstmal eingelagert.

Verwendung zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt.

Birger

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ich glaube da hat sich ganz schön was getan... 🤭

Pascal

schlüpferblau und doppelt bewebert
 
Ja, die Kleine ist seit diesem Sommer auf der Straße.

Hier kommt die nächste Zeit eine Zusammenfassung des Aufbaus.
 
Der Rostfraß hielt sich  in Grenzen:

- hinterer Scheibenrahmen vom Vorbesitzer schon mit Presto versucht zu reparieren ( kein Kommentar )

- Reserveradmulde und linke Seite des Kofferaumbodens durch den ständigen Wassereinbruch verrostet

- Scheibenrahmen vorne Lochfraß

- Bodenwannen vorne aussen ebenfalls dünn gerostet

- linke Kotflügelkante 

- Übergänge Vorbau an Kotflügelkanten

- Kotflügel lks.

- beide A-Säulen im Übergang zum Radhaus

Aber Radläufe , Schweller, Türen und Klappen waren gut. ( Tür lks. mit hässlicher Schramme )

Das untere Windleitblech ist mal neu gekommen ( Unfallspuren waren am rechten Radhaus im Bereich der Blinker zu sehen), daher wohl ohne Adremaschild.

Im November 2016 bin ich dann über einen Satz neuer Verbreiterungen von Zastrow ( Schweinebacken ) bei Ebay-Kleinamzeigen gestoßen.

In den 80er fand ich das absolut häßlich, aber eine Nacht später ( dabei natürlich auch einen Bitter Aero vor Augen )  gab es eine Idee.

Die Backen wurden gekauft und beiseite gelegt.

Zu diesem Zeitpunkt waren die QP‘s von Martina & Fabian zu komplettieren.

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Nachdem die Richtung des Projektes für mich klar war 

( ich glaube zu diesem Zeitpunkt hätte Fabian mich gerne entmündigen lassen:

" Die Limo ist zu schade dafür! Denke doch an die rostfreien Radläufe!  )

wurden weitere Teile  gesammelt.

-es gab GFK Kotflügel und unteres Windleitblech von Pesch-Motorsport ( ich habe diese Teile nicht verwendet, aber dazu später, zu diesem Zeitpunkt wollte ich die Front entsprechend dem breitem City aus dem ‘Opelkeller‘ nachbauen

- eine Aussenjalousie

-einen neuen Irmscher Heckspoiler

und

-einen teilpolierten Alukäfig  zur Optik 

- einen IDF-Vergaser ( zu diesem Zeitpumkt wollte ich die Ansaugbrücke noch in Stahl bauen, aber mittlerweile hat Fabian ja diesen Teil perfekt umgesetzt.

- einen Mattig Fächerkrümmer

-einen drei Topf Edelstahlauspuff mit etwas zu großen Durchmesser (55mm)

- Mattig SSF in div. Größen

-60mm Leidingerfedern

&

kurze gelbe Konis

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Im Januar 2019 habe ich dann mit den Schweißarbeiten begonnen.

Zu den oben beschriebenen Stellen wurden dann noch der Batterieboden ersetzt und die Korrosion der Seitenteile unter den Chromrahmen der hinteren Seitenscheiben erforderte etwas neues Blech.

Und statt nur den Scheibenrahmen der Heckscheibe zu ersetzen habe ich gleich die komplette Hutablage aus einem weiteren dazu gekommenen Schlachter genommen, damit waren dann auch gleich die Boxenlöcher Geschichte.

Birger
 
Weiter mit der Erweiterung der hinteren Radkästen.

Die Radkästen wurden so weit ausgeschnitten, dass bei auf den Anschlägen aufliegender Achse die Räder frei gingen.

Im oberen Bereich wurde der Innenradkasten zur nach aussen liegenden Bördelkante gelegt.

In den unteren Bereichen, sowohl vorne wie auch hinten, wurden neue der neuen Form entsprechende Bleche gefertigt. Ich habe die originalbleche bis an den Stoss von innerem und äußerem Rakkasten herausgetrennt.

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Mein Coupe : http://65833.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_65833.1127465849.1124329484.1124329484.1..html
 
Mit grob fixierten Verbreiterungen, die Hinterachse ohne Federn und die 8er Felgen mit ETminus12 montiert sah es dann so aus. eup-1137471002-d099090efa847f3228b15d814e1446a4-1673199439_big.jpg
 
Nun sollten die hinteren Verbreiterungen angebracht werden.

Ich wollte die Verbreiterungen nicht nur annieten und die Übergänge verspachteln.

Sondern:

Die Seitenteile wurden mit 160gr Gewebe und Epoxy überzogen.

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und die Verbreiterungen dann mit Epoxy geklebt und genietet.

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Die Übergänge wurden später noch angeglichen und mit einem Stteifen 320gr Gewebe verstärkt.
 
Zu diesem Zeitpunkt war noch Blinker oben angesgt, aber die Sache mit den Blinkern in Kombination mit den Verbreiterungen gefiel mir nicht mehr so richtig.

Also auf C1 umrüsten, ein entsprechender Vorbau lag aus einer zwischenzeitlich gekauften Hallenauflösung parat.

Kotflügel und unteres Windleitblech gab es in vernünftiger Qualität incl. Materialgutachten, wenn auch mit unendlich langer Lieferzeit bei Timeless zu kaufen.

Neue runde Scheinwerfer gab es in den Niederlanden noch günstig, die Blenden und Klammern besorgte mir mein Spezi beim FOH.

Jetzt ging es erstmal an das Vorbereiten zum Lackieren. die Front musste wegen fehlender Teile warten.

Also Unterboden, Motorraum und Innenraum reinigen, anschleifen

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mit Epoxygrund beschichten

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und nach einem weiteren Schleifen endlackieren

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Den Motorraum natürlich nicht in schwarz sondern in 452, genauso wie die sichtbaren Flächen im Innenraum.
 
Zu diesem Zeitpunkt war Fabian dann auch vom Projekt begeistert und hat tatkräftig bei den Vorbereitungen geholfen und die Lackierung komplett übernommen. 

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(Ich hätte den Radkasten nicht ganz so wie mein Sohn vorbereitet) 
 
Der Motor wurde auch schon mal vorgenommen:

-größere Ventile

-Kanäle angleichen und vergrößern

-Verdichtungsverhältnis erhöhen durch Kopf- und Block abfräsen

-Verteiler umbauen auf kontaktlos und die Fliehkraftverstellung der Nockenwelle anpassen

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Da der Motor erst 46tkm gelaufen hatte wurde nicht geschliffen oder gehohnt. Es gab nur neue Lager, einen neuen Steuerkettenspanner und eine 304er von Krause (neue Stößel aus alter Produktion dazu).

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Der Organspender von Motor & Hutablage, da ist Mutti wohl vor 25 Jahren etwas hart angestoßen. 
 
Mitte Januar ‘21 dann zu meinem Lackierer. 

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Die Front habe ich dann dort angepasst und die Verbreiterungen wieder mit Epoxy verklebt.

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Der Hohlraum zwischen Kotflügel und Verbreiterung wurde mit einem Streifen GFK verschlossen.

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Den Übergang von der Verbreitung zum unteren Windlaufblech habe ich dann auch nach meinen Vorstellungen modifiziert.

Jetzt konnte der Lackierer mit den Spachtelarbeiten loslegen. 

"Endlich mal wieder ein richtiges Auto, und dann auch noch Breitbau, wie in alten Zeiten"

Mein Spezi, der Altgeselle durfte sich austoben. 
 
Ist das Unterteil des Frontbleches auch aus GFK ? 

Breitbau hat mir auch in der Nase gestochen , allerdings dann mit einem großen Motor .

Gruß Patrick 
 
Irgendwo in einer alten AMS ist ein Test in meinem Fundus von einem OHV Breitbau von Irmscher in Gelb/Grün. Mit deren DDH und großen Reifen, 205/60/13. Der Luftwiderstand und die lange Übersetzung hat die Fahrwerte gekillt ,also schrill und langsam war er
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.

Ich denke aber hier geht anders aus..
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VG;Olli
 
C_Klasse_Limo:

Ist das Unterteil des Frontbleches auch aus GFK ? 

Breitbau hat mir auch in der Nase gestochen , allerdings dann mit einem großen Motor .

Gruß Patrick 

Kotflügel und unteres Windleitblech sind aus GFK von Timeless.

Und CIH habe ich ja in der anderen Limo, diesmal sollte es wieder ein OHV werden.

Birger
 
Ist das der Timeless aus em Osten Deutschlands ? Der mit der sehr sehr langen Lieferzeit ? 

Wie ist denn die passgenauigkeit der Teile ? Klar Nacharbeiten muss man überall .. Wäre vielleicht ne Überlegung für Projekt 2 wenn alles passt .

Gruß Patrick 
 
C_Klasse_Limo:

Ist das der Timeless aus em Osten Deutschlands ? Der mit der sehr sehr langen Lieferzeit ? 

Wie ist denn die passgenauigkeit der Teile ? Klar Nacharbeiten muss man überall .. Wäre vielleicht ne Überlegung für Projekt 2 wenn alles passt .

Gruß Patrick 
Ich war von der Passgenauigkeit und der Oberflächengüte positiv überrascht.
Die Kotflügel hatten ein paar Lufteinschlüsse zwischen Gelcoat und Gewebe.
Die habe mit dem Dremel aufgemacht und mit Epoxyharz aufgefüllt.
Timeless Cardesign

Adorfer Straße 19
09387 Jahnsdorf
 
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