Ich habe den neuen Motor 1000km eingefahren und nie Probleme dabei gehabt. Egal ob Berg hoch oder runter, man muss nur dabei sagen, ich habe den Motor nie voll belastet. Die Zündung ist zurückgedreht, der Motor läuft überfettet und die Vergaser sind vom Victor Günther in Absprache mit dem Motorbauer vorbedüst.
Jetzt soll er am 8. Feb. in Koblenz auf die Rolle. Da wird er dann richtig eingestellt.
Bei der Terminabsprache wurde mir dann gesagt, ich soll den Benzindurchsatz prüfen. Sprich er soll 180Liter/h entsprechen. Vor paar Tagen habe ich noch mal Rücksprache gehalten mit der Firma und es würden auch 150Liter/h genügen. Nur auf keinen Fall weniger.
Jetzt habe ich mir die letzen Tage die Mühe gemacht, bei frostigen Temperaturen in der Halle, alles an Leitungen rauszuwerfen und zu erneuern.
Das sieht jetzt wie folgt aus:
Vom Tank bis zur Benzinpumpe liegt jetzt ein knapp 12mm Schlauch, 25cm Lang. Die Benzinpumpe sitzt an dem Punkt, wo die originale auch sitzt. Von da aus geht ein 10mm Schlauch, 15cm lang, direkt auf mein Magnetventil ( Größe 3/8")
Falls jetzt Verwunderung auftritt, ich habe ein elektrisches Magnetventil aus dem Bootsbau eingebaut, was stromlos geschlossen ist und bei Spannung geöffnet. So verhindere ich, dass sich der Tankinhalt Nachts über eine defekte Schwimmerkammer entleeren kann.
Der Druckverlust im Ventil ist durch seine Bauform sehr gering und stellt keine Einschränkung da.
Von dem Magnetventil gehe ich mit 10mm Schlauch, 30cm lang, an meine Kupferleitung.
Die Kupferleitung hat einen Innendurchmesser von 8mm und geht vom Kofferraum unter dem Auto Richtung Motorraum. Da kommt sie an der Stelle hoch, wo normal die Batterie sitzt. Die Batterie hat ihren Platz mit dem Druckminderer getauscht.
Von der Kupferleitung bis zum Druckminderer geht ein 10mm Schlauch, 30cm lang.
Zu dem Druckminderer, ich habe einen mit 6mm bzw. 8mm Anschluss. Da die so gebaut sind, dass die Schlauchnippel hintereinander laufen, sprich erst 6mm und dann 8mm, habe ich dieses verändert. Den 6mm habe ich abgeschnitten und das Teilstück, was in dem 8mm Bereich noch steckte, aufgebohrt. So hat er jetzt einen Durchlass von 8mm.
Von dem Druckminderer bis zu den Vergaser, bin ich bei meinen 8mm geblieben. Ich wollte das auch erst ändern. Nur dann ist mir aufgefallen, dass es überhaupt schwer ist, größere Anschlüsse zu bekommen. Somit bin ich zu dem Entschluss gekommen, das muss reichen.
Fazit der ganzen Arbeit:
Ich habe es geschafft, das 150Liter/h vorne ankommen. Ich glaube aber nicht, dass ich die je auf der normalen Straße benötigen werden. Außer ich mache eine Sonntagsspazierfahrt mit dem Ilas durch das Siegerland
Gruß Mario