Hier der Bericht aus der Rheinpfalz. Die haben ja einige interviewt und deshalb sicherlich für einige von Euch interessant. Gut mein "Zitat" ist auch etwas anders als ich es gesagt habe, aber egal
260 alte Wagen in knalligen Farben
Bei strahlendem Sonnenschein fand am gestrigen Sonntag das 20. Treffen des Kadett C Clubs Kaiserslautern e.V. statt. Rund 2000 Besucher bestaunten die 260 aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland angereisten C Kadetten auf dem größten Treffen dieser Art in Deutschland.
Die Liebe zum Auto treibt seit 1987 jährlich einige hundert Opel Kadett C Besitzer auf den Parkplatz vor dem Kaiserslauterer Opelwerk. Gerd Stephan ist seit dem ersten Treffen dabei und erklärt die Popularität: „Es ist eine bestimmte Generation, die mit dem Auto groß geworden ist, die ihren Führerschein gemacht hat, als der Kadett C in Serie gegangen ist. Da sind dann Bekanntschaften entstanden, die man auf solchen Treffen bis heute pflegt.“ Der Kadett C, der als Typ Coupé, Limousine, City, Caravan und Aero zu haben ist, wurde 1973 bis 1979 gebaut und weltweit über 1,7 Millionen Mal verkauft.
Thomas Rathje hat seinen Führerschein 1987 gemacht und der Kadett C war „damals ein bezahlbares Auto“. So ist er in die Szene gekommen. Sein aktuelles Fahrzeug hat er Anfang der 90er Jahre gekauft und dann in fünf Jahren Kleinstarbeit außer Dach und Boden alles neu gemacht, ausgetauscht, umgebaut und die Technik modernisiert. Der gelernte KFZ-Mechaniker aus Hamburg besucht jährlich bis zu 30 Treffen, um Gleichgesinnte zu treffen und sich natürlich auch von den Jurys bewerten zu lassen. Früher haben sich die Teilnehmer gegenseitig selbst bewertet, auf dem Kaiserslauterer Treffen gab es in diesem Jahr zum ersten Mal eine unabhängige Jury von Fachleuten, unter anderem ein Karosseriebauer, ein TÜV-Prüfer und ein Lackierer.
Ab einem Alter von 30 Jahren, was inzwischen fast alle Kadett C’s aufweisen können, kann sich ein Auto beim TÜV als Oldtimer registrieren lassen und damit ein „H“ auf dem Nummernschild erhalten, wenn es die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Doch dazu müssen auch die neu eingebauten Teile mindestens 20 Jahre alt sein und das Image von früher muss erhalten bleiben. Franz Axel könnte sich mit seiner Limousine aus dem Jahr 1973 für einen Oldtimer qualifizieren, doch ihm gefallen die neumodischen Felgen besser. So nimmt er es in Kauf, für eine bessere Optik auf das begehrte „H“ zu verzichten.
Michael Cappel aus Hochspeyer hat die TÜV-Abnahme hinter sich und fährt nun offiziell einen Oldtimer. Entgegen der Meisten, die ihre Autos aus Angst vor Verschleiß selten auf die Strasse lassen und es eher als „Kultsymbol“ besitzen, fährt er in seinem Coupé jeden Tag zur Arbeit. Mit den 60PS schafft er kaum mehr als 140km/h. „Es ist ein sehr entspanntes Fahren“, schwärmt er, „meistens fahre ich nicht schneller als 100km/h. Aber es macht Spaß.“ Er hat seinen Kadett in der Original-Farbe lackiert und nur einige Dichtungen am Fenster ausgetauscht, ansonsten ist der Zustand noch unverändert seit dem Baujahr 1974.
Auffällig sind auch die Farben der Autos, meist in knalligem gelb, orange, rot, grün oder blau lackiert. „Die 70er nannte man auch Generation der Signalfarben“, weiß Sven Dittmann zu berichten, der mit seiner ganzen Familie dem Charme des Kadetts unterlegen ist und sogar eine eigene Fan-Webseite www.kadettc.de aufgebaut hat.
Da jährlich die Anzahl der Teilnehmer-Autos sinkt und die Anzahl der Besucher steigt, wurde 2003 eine Besucherkasse eingerichtet und ein Teil der Einnahmen gespendet. In diesem Jahr gehen 30 Prozent der Einnahmen an den Förderkreis Kranker Kinder im Westpfalz-Klinikum. Als besonderes Highlight zum 20. Jubiläum gab es einen original Kadett-C-Rennwagen zu sehen, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1976 die Rallye in Monte Carlo bestritten und den 4. Platz belegten.
Besucht doch mal meine Homepage :Sven‘s Kadett C Homepage
260 alte Wagen in knalligen Farben
Bei strahlendem Sonnenschein fand am gestrigen Sonntag das 20. Treffen des Kadett C Clubs Kaiserslautern e.V. statt. Rund 2000 Besucher bestaunten die 260 aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland angereisten C Kadetten auf dem größten Treffen dieser Art in Deutschland.
Die Liebe zum Auto treibt seit 1987 jährlich einige hundert Opel Kadett C Besitzer auf den Parkplatz vor dem Kaiserslauterer Opelwerk. Gerd Stephan ist seit dem ersten Treffen dabei und erklärt die Popularität: „Es ist eine bestimmte Generation, die mit dem Auto groß geworden ist, die ihren Führerschein gemacht hat, als der Kadett C in Serie gegangen ist. Da sind dann Bekanntschaften entstanden, die man auf solchen Treffen bis heute pflegt.“ Der Kadett C, der als Typ Coupé, Limousine, City, Caravan und Aero zu haben ist, wurde 1973 bis 1979 gebaut und weltweit über 1,7 Millionen Mal verkauft.
Thomas Rathje hat seinen Führerschein 1987 gemacht und der Kadett C war „damals ein bezahlbares Auto“. So ist er in die Szene gekommen. Sein aktuelles Fahrzeug hat er Anfang der 90er Jahre gekauft und dann in fünf Jahren Kleinstarbeit außer Dach und Boden alles neu gemacht, ausgetauscht, umgebaut und die Technik modernisiert. Der gelernte KFZ-Mechaniker aus Hamburg besucht jährlich bis zu 30 Treffen, um Gleichgesinnte zu treffen und sich natürlich auch von den Jurys bewerten zu lassen. Früher haben sich die Teilnehmer gegenseitig selbst bewertet, auf dem Kaiserslauterer Treffen gab es in diesem Jahr zum ersten Mal eine unabhängige Jury von Fachleuten, unter anderem ein Karosseriebauer, ein TÜV-Prüfer und ein Lackierer.
Ab einem Alter von 30 Jahren, was inzwischen fast alle Kadett C’s aufweisen können, kann sich ein Auto beim TÜV als Oldtimer registrieren lassen und damit ein „H“ auf dem Nummernschild erhalten, wenn es die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Doch dazu müssen auch die neu eingebauten Teile mindestens 20 Jahre alt sein und das Image von früher muss erhalten bleiben. Franz Axel könnte sich mit seiner Limousine aus dem Jahr 1973 für einen Oldtimer qualifizieren, doch ihm gefallen die neumodischen Felgen besser. So nimmt er es in Kauf, für eine bessere Optik auf das begehrte „H“ zu verzichten.
Michael Cappel aus Hochspeyer hat die TÜV-Abnahme hinter sich und fährt nun offiziell einen Oldtimer. Entgegen der Meisten, die ihre Autos aus Angst vor Verschleiß selten auf die Strasse lassen und es eher als „Kultsymbol“ besitzen, fährt er in seinem Coupé jeden Tag zur Arbeit. Mit den 60PS schafft er kaum mehr als 140km/h. „Es ist ein sehr entspanntes Fahren“, schwärmt er, „meistens fahre ich nicht schneller als 100km/h. Aber es macht Spaß.“ Er hat seinen Kadett in der Original-Farbe lackiert und nur einige Dichtungen am Fenster ausgetauscht, ansonsten ist der Zustand noch unverändert seit dem Baujahr 1974.
Auffällig sind auch die Farben der Autos, meist in knalligem gelb, orange, rot, grün oder blau lackiert. „Die 70er nannte man auch Generation der Signalfarben“, weiß Sven Dittmann zu berichten, der mit seiner ganzen Familie dem Charme des Kadetts unterlegen ist und sogar eine eigene Fan-Webseite www.kadettc.de aufgebaut hat.
Da jährlich die Anzahl der Teilnehmer-Autos sinkt und die Anzahl der Besucher steigt, wurde 2003 eine Besucherkasse eingerichtet und ein Teil der Einnahmen gespendet. In diesem Jahr gehen 30 Prozent der Einnahmen an den Förderkreis Kranker Kinder im Westpfalz-Klinikum. Als besonderes Highlight zum 20. Jubiläum gab es einen original Kadett-C-Rennwagen zu sehen, mit dem Walter Röhrl und Jochen Berger 1976 die Rallye in Monte Carlo bestritten und den 4. Platz belegten.
Besucht doch mal meine Homepage :Sven‘s Kadett C Homepage