Vorstellung: Zwei auf einen Streich

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El Cubo
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, Antwort von „uday“, 13 Jul. 2018 17:27

Hallo Hauke,

habe deinen Bericht, bzw den Part der Diagnose jetzt nur grob überflogen.

Hast du eine komplette Prüfung der Stellglieder/Sensorik vorgenommen? Im speziellem würde ich den Thermozeitschalter, Temp.fühler und den Zusatzluftschieber nochmal checken!

Evt die beiden Stecker vom Zusatzluftschieber und Thermozeitschalter vertauscht? Also mittels Durchgangsprüfung und abgezogenem Steuergerätestecker die beiden vorderen Stecker eindeutig zuordnen!

Es gibt 2 unterschiedliche Temp.fühler für L und für LE Jetronic(Endnummern hab ich leider aber grade nicht parat)

Ist die Co Schraube im LMM noch verplombt?

Wie sieht es mit einer Grundeinstellung der Drosselklappe aus? Reagiert er auf die Bypassschraube?

Funktion und Einstellung des Drosselklappenschalters ist gegeben? Also nicht nur akustisch geprüft , sondern auch gemessen?

Gruß Nils
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 13 Jul. 2018 18:45

Hallo Nils,

ich hab insgesamt 4 LLM (alle 006) ausprobiert, 2 davon mit noch verplomter Co-Schraube. Im Moment glaube ich nicht das es an dan LLM liegt (das mache ich aber jetzt nur an den elektrischen Messwerten fest).

Den Zusatzluftschieber habe ich inzwischen gewechselt. Der zu Beginn verbaute war der nach Nummer einer vom GTE1. Nun habe ich den richtigen drin, der auch korrekt reagiert wenn man ihn zum Test an 12V anschließt. Ob der vom GTE1 ganz anders reagiert hat weiss ich nicht, aber der Spalt sah beim durchschauen anders (kleiner) aus. Mit dem Tausch hat sich aber nichts verändert.

Der Drosselklappenschalter arbeitet und ist auch richtig angeschlossen. Das hab ich mit dem Ohm-Meter gemessen bei voll durchgetretenem Gaspedal und ohne Gas. Danach ist das korrekt und auch am richtigen Stecker. Aber das sieht man ja auch an den Steckerfarben.

Temperaturfühler muss ich nochmal nachsehen. Ich hab noch je eine komplette LE und L liegen, anhand dessen kann ich ja schnell die Numner feststellen. Zum tauschen und testen hab ich 3 Thermoschaltet einzeln, es kann sein das ich da mal was vertauscht hab. Das die unterschiedlich sind wusste ich nicht und hab da gar nicht drauf geachtet. Das Kabel jedenfalls an sich ist okay und der am Stecker vom Steuergerät gemessene Widerstand (kalter Motor-Zustand) waren korrekt.

Ich wechsel jetzt noch die Düsen und werde Deiner Idee mit der Bypass-Schraube nachgehen und die Nummer des Thermoschalters checken. Das hab ich noch nicht geprüft.

Danke für die neuen Tips. Mal sehen ob ggf. die Ursache bei ist 🤔
Gruss
Hauke
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 14 Jul. 2018 12:03

Hallo Nils,

ich hab mal nachgesehen, alle meine Temperaturfühler sind alle gleich mit der Endnummer 026. Das sind für die L-Jetronic die richtgen. Mein aktuell verbauter hat kalt (20°C) 2500 Ohm, das ist ein richtiger Wert.

Ein Thermozeitschalter hab ich ja gar nicht ist mir heute eingefallen, den hab ich ha nur in meiner nicht verbauten LE-Jetronic weil nur da ja auch das Kaltstartventil drin ist. Bin ich wieder doof, kenne meine eigene Anlage nicht genau. Daran kann es aldo auch nicht liegen.

Drosselklappe ist gut und spielfrei gelagert. Spalte zwischen Klappe und Staurohr hab ich auch nicht. Die Bypass-Schraube (die dient ja der Leerlaufeinstellung meine ich) hab ich bisher noch nicht angefasst, das mach ich wenn der Motor erstmal richtig an ist und der Leerlsuf dann nicht im richtigen Drehzahlbereich ist.

Nachher mal mit neuen Düsen ein neuer Startversuch.

Irgendwann muss er ja mal 🤔
Gruss
Hauke
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 14 Jul. 2018 14:38

Hallo zusammen,

ein Erfolg: Der Motor geht sofort an und läuft stabil bei 1100 U/min. Es werden wohl die Düsen gewesen sein.

Nun aber zeigt meine Öldruckanzeige nichts an, die Warnlampe ist aber aus. Mal die Anzeigen tauschen, zum Glück besitze ich noch zwei 4er-Anzeigen in Reserve. Ich hoffe es ist was elektrisches bzw. liegt an der Anzeige. Der Geber ist nagelneu.

Ob die Pumpe fördert sehe ich ja, wenn ich wieder den Deckel abnehme um die Hydrostössel einzustellen. Um mir nicht alles einzuölen muss ich mir jetzt aber erstmal eine Abdeckung für den vorderen Bereich bauen, die Kette schleudert ja doch einiges an Öl raus, das hab ich ja schon bei den ersten Tests nur mit Anlasser und ohne Zündkerzen gesehen.

Da ich kein Youtube-Freak bin weil ich nicht gerne unkontrollert was ins Netz werfe, kann ich jetzt leider mein 18-Sekunden-Film vom ersten Starten hier nicht einstellen. Aber nochmal allen meinen Dank die sich mit mir Gedanken genacht haben wo meine Probleme liegen könnten und mit Tips zur Seite standen🤗

Ich bin nun wieder einen Schritt weiter. Nun Einstellarbeiten am Motor, und dann bis Ende August warten bis ich meine Hinterachse vom Andree König zurückbekomme.

Dann kriege ich den Grünen dies Jahr vielleicht doch noch auf die Strasse.

Aber jetzt, bevor ich wieder den richtigen Moment verpasse: Jetzt ein Besinnungs- und "Man,-freu-ich-mich"-Bier. Zwar kein KöPi (siehe oben), aber was ähnliches....
Hurra!
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 17 Jul. 2018 12:31

So, nochmal ein Nachtrag. Das Einstellen der Hydrostößel ist ja auch erfolgt. Ich hab den Motorraum schön abgedeckt, eine Blechhaube hingedengelt und über der Steuerkette montiert. Kurz warmlaufen lassen und dann die Stößel eingestellt. Ein Foto hab ich schnell noch nach dem Einstellen des ersten Stößels gemacht:
IMG_0077.jpeg
IMG_0077.jpeg (208.37 KiB) 872 mal betrachtet
Nach dem Einstellen aller Stößel sah es deutlich schlimmer aus, da hatte ich auch keine Lust mehr ein Foto zu machen. Öl war am Motor. Öl unter dem Wagen, Öl an der Vorderachse. Ach, Öl war einfach überall. Zum Glück muss man sowas nicht regelmäßig machen. Oben rum war dank der Abdeckungen glücklicher Weise nicht soviel zwischen allen Kabeln und Bauteilen. Also erstmal sauber machen. Unter dem Wagen war dann doch nicht soviel dass man Panik haben musste, ist ja eine Garage, und es war sauberes Öl. Der Bequemlichkeit halber hab ich den Wagen an der Vorderachte schön hoch aufgebockt.

Es gab dann ein leicht schepperndes Geräusch. Aber nichts dass ich mit meinte Sorgen machen zu müssen, liegt ja Werkzeug rum und sowas wird es wohl gewesen sein dachte ich. Daher hab ich erstmal was anders gemacht.

Als ich danach wieder unter den Wagen sah war da ein riesiger Ölfleck! Hä?? Hatte ich mich vorher so versehen? Genauer nachgesehen. Rotes Öl! Wo gibt es das? Getriebe! Super! . Der Teufel weiß wieso, aber die Kardanwelle ist mir von der Getreibewelle gerutscht. Weil meine neue Hinterachse noch nicht da ist hab ich die Welle hinten nicht befestigt und sie liegt lose im Tunnel auf der Traverse und dem Handbremssseil. Klar, die Feder in der Hohlwelle am vorderen Ende der Kardranwelle drückt ordentlich, und meine Kardanwelle ist auch schön leichtgängig auf der Getriebeausgangswelle, aber damit hätte ich nie gerechnet. Aber mit dem Rausrutschen der Kardanwelle ist keine Dichtung mehr gegeben und Öl läuft aus. Und durch das vorne Aufbocken umso mehr, ich glaube fast die Hälfte des Getriebeöls ist ausgelaufen. Sehe ich ja später beim Wiederauffüllen. Schade, war neues Öl mit 0 km Laufleistung.

Tja, wie ihr seht, habt ihr es mit einem echten Experten zu tun...
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, Antwort von „Cih-driver“, 22 Jul. 2018 11:31

Servus Hauke!

War schon länger jetzt nicht mehr da. Habe paarmal geschaut, ob du wo anders einen Thread aufmachst, wie der Günni gesagt hat. Aber bist ja schon weiter gekommen, hab ich gesehen... Dann Glückwunsch, dass er läuft!

Zum Einspritzventile Testen hast recht, eigentlich wäre das fast ein Prüfstand, was man bauen müsste. Aber man kann kurz mit einem Kabel, direkt von der Batterie, an die Kontakte tupfen. Das halten die auf jeden fall aus, auch wenn sie im Betrieb die Vorwiederstände dran haben. Beim Antippen muss man dann ein deutliches Klacken hören. Dann machen sie auf. Sonst sind sie einfach verklebt. Bei meinem Kumpel war es so. Nicht richtig angesprungen, zwei verklebt, durch paarmal anfunken wieder gelöst und die Kiste ist gelaufen. Wenn die Ventile 10 Jahre rumliegen kann das schon sein. Ist erstmal ein Grobtest, dann, wie schon gesagt, am Motor mal raus und Spritzbild anschauen... Mit Motor von Hand drehen ist leider nicht. Das Signal zum Öffnen gibt da das Steuergerät nicht.

Zum Verteiler nochmal. Mit Kappe meinst wohl die Blende? Die Blechscheibe mit den 4 Aussparungen denke ich.
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IMG_0078.jpeg (137.75 KiB) 872 mal betrachtet
Den Sprengring und die Schraube in der Hohlwelle gleichzeitig lösen, war nicht gut. Gott sei Dank hast wirklich nicht viel Kraft aufgewendet und aufgehört. Vielleicht erkennst am Bild, wie es innen aussieht. Zum Wellenspiel messen hättest eigentlich gar nix zerlegen müssen. Nur Verteilerfinger runter und Messuhr auf die Welle und versuchen zu wackeln. Mindestens zwei Richtungen probieren (90 Grad versetzt).

Fallst mal einen zerlegen willst, erst den Sprengring entfernen und die Blechblende runterhebeln. Da hab ich hier schonmal irgendwo Bilder rein, wollt schon mal jemand wissen. Da musst mit zwei Schraubendrehern, von links und rechts durch die Blendenöffnung, und gleichmässig hochhebeln. Vorher mal vielleicht paar Tropfen Rostlöser oben drauf, sitzen meistens sehr stramm. Aufpassen, dass Du mit den Schraubendrehern nicht unter den unteren Sprengring kommst sondern nur unter den Stahlring der Blende. Die Blende sitzt oben und unten zwischen den gleichen Sprengringen.
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IMG_0079.jpeg (129.09 KiB) 872 mal betrachtet
Wenn Du die Schraube in der Mitte der Hohlwelle löst, kannst die kleine Fliehkraftwelle demontieren. Da musst aber vorher die gesamte Platte mit dem Hallgeber und den blauen Stecker nach aussen rausbauen. Da hast Du also dagegengehebelt, als Du es versucht hast...

Auch aufpassen beim Demontieren, die Blende ist gegen Verdrehen mit einem mini Passstift gesichert. Der ist glaub ich 2,3 mal 4 Millimeter. Der fällt raus, wennst sie hochhebelst...

Und der Filz ist kein Staubschutz Sorry, wenns grad lustig ist. Auch wenn das Ding bei Dir staubtrocken war, sollte es eigentlich ein Schmierfilz sein . Irgendwo in irgendeiner Anleitung steht, alle paar Tausend KM einen Tropfen Motoröl drauf tun. Da oben wird nämlich die Fliehkraftwelle an sich geschmiert. Die Welle hast ja bewegen können und sie ist ja wieder von alleine zurück. Also noch alles gängig. Würde den Filz nochmal raus tun, einen Tropfen Öl rein, Filz rein und den auchnochmal mit zwei Tropfen durchfeuchten...

Wennst aber denkst, er hat wenig Spiel, oder mal messen kannst, hast kein weiteres Problem mit dem Verteiler. Wenn er irgendwann mal ausgelutscht ist, kann ich weiterhelfen.

Zum Ventile (Stößel) Einstellen habe ich schon länger mal einen ünrigen Blechdeckel aufgeschnitten. Nur in der Mitte nach rechts (also zur Einspritzung hin) die Hälfte rausgeflext. Bis kurz über die Dichtung. Vorne bei der Steuerkette zu gelassen. Den montiere ich immer zum Einstellen, und da braucht man höchstens einen Lappen über Einspritzventile und Krümmer legen und nix wird mehr eingesaut.

Also bis denne!
Grüße Ralf
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 22 Jul. 2018 17:58

Hallo Ralf,

ja, das eigentliche Motorproblem scheint gelöst. Daher hatte ich dafür dann kein eigenes Thema mehr aufgemacht. Die Entwicklung bis zum ersten Fahren lasse ich hier, spezielle Fragen sondere ich nun aus.

Ja, wenn ich nicht genau weiß wie etwas montiert ist verlasse ich mich auf mein Gefühl ob etwas nur klemmt oder fest sitzt. Bei der Blende hab ich mich sofort für "sitzt fest" entscheiden und das abgebrochen. Ich dachte man kann das ggf. so zulegen dass man die Welle mit einer Mikrometerschraube und die Führung mit einem Passdorn vermessen kann, dann hätte ich das exakte Spiel. Aber ich hab es dann tatsächlich so gemacht wie Du gesagt hast. Das Spiel war 1-2 Zehntel am oberen Ende der Welle glaube ich. Das ist ja mehr als das Spiel weiter unten am Lager, und darum fand ich das okay. Jedenfalls läuft der Motor nun schön rund. Warm gleichmässig bei 950 U/min, kalt etwas über 1000.

Falls ich dann mal wirklich was am Verteiler machen muss helfen mir Deine Bilder in jedem Fall, besten Dank dafür. Und ich weiß in Dir ja nun einen Experten auf dem Gebiet den ich fragen kann.

Das mit dem Filz hatte ich erst schon gedacht, weil ja in dem Verteiler eigentlich kein Dreck in grossem Ausmaß kommt, aber sooooo trocken wie das Filz bei mir war hätte ich nicht gedacht das da je Öl dran war. In dieser Vermutung hatte ich die Frage gestellt. Da hört sich die Frage natürlich lustig an und darüber darf auch geschmunzelt werden, ohne dafür "sorry" zu sagen. Ein wenig Humor natürlich darf bei sowas nicht fehlen, das vertrage ich schon .

Aber dann mach ich da mal ein wenig Öi dran.

Für das Einstellen der Hydrostössel werde ich mir mal bei Gelegenheit einen Schrottdeckel zum Aufschneiden besorgen. Für‘s Erste muss ich das ja nicht mehr machen.
Gruss
Hauke.
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 30 Jul. 2018 15:12

Eine weitere Etappe ist geschafft, der letzte Schritt steht bevor: Die Hinterachse. Davor kommt jetzt das Warten das ich sie bekomme

Diesen Samstag hatte ich schon mal genutzt um meine alte Achse auszubauen:
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Ordnung am Arbeitsplatz sieht natürlich anders aus

Das Gehäuse der Achse sieht viel besser aus als ich dachte, keine Durchrostungen an den Federtöpfen oder an der Panhardstabaufnahme. Daher werde ich den Achsskörper stahlen und pulvern zum Einsatz bringen und vorbereiten, falls mir mal eine kürzere Übersetzung oder Sperre für gutes Geld in die Hände fällt. Da hab ich ja keinen konkreten Druck.

Zuvor muss dann aber erstmal die Felge runter, sonst ist da ja nichts mit aufarbeiten und Steckachsen ziehen. Die Felge könnte ich gut für den City gebrauchen als Reserverad. Für den Rallye hab ich ja schon eine neue Felge.

Aber da war ja was! ich hatte es ja schon in meinem ersten Bericht geschrieben dass ich diese Felge nicht abbekomme. Das Felgenschoss scheint ohne Dremoment mit 2m-Verlängerung und Kettenzug angezogen worden zu sein, ggf noch mit Sekundenkleber verklebt. Sicher ist sicher.

Bei meinen ersten Versuchen sind die drei Löcher vom Felgenschloss ausgenudelt und in der dazugehörenden Schlüssel-Nuss ein Pin abgebrochen. Zuvor war die Nuss schon gerissen, zur Stabilisierung hab ich eine Schlauchschelle montiert.
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Weiterer Hebelarm=Kraft hat mir bisher nicht geholfen und man merkt ob etwas kommt oder nicht. Auch Silikonspray usw. zur Verringerung der Haftreibung zwischen Felge und Felgenschloss hat nichts geholfen. Nun kommt noch ein Versuch mit Schlagschrauber und Wärme. Ich hab auch keine genaue Ahnung was das für ein Felgenschlosssystem ist, ggf. kann ich mir ja auch eine neue passende Nuss kaufen.

Danach ist bald reine Gewalt angesagt, wobei ich noch keine genaue Idee dazu hab wie das aussehen kann.
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, Antwort von Caravan95, 30 Jul. 2018 16:11

hast du ein Schweißgerät? Ich hatte ein ähnliches Problem und habe einfach einen Radbolzen auf die Mutter geschweißt und mit diesem die Mutter abschrauben können.
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Re: Vorstellung: Zwei auf einen Streich

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 30 Jul. 2018 17:12

Jup, das ist noch eine Idee. Ich muss dann nur den mitdrehenden Ring entfernen, der ist ALU. Die Schlossmutter ist Stahl. Nein, leider hab ich keins, aber in der Firma gibts es genug. Wenn der Schlagschrauber das nicht bringt dann nehme ich die Achse mal mit.

Ich frag mich nur was der Vorbesitzer bei einer Reifenpanne gemacht hätte mit dem kurzen Schlüssel im Bordwerkzeug. Die andern Schlossmuttern waren auch schon extrem fest, lei hätte er unterwegs auch niemals lösen können. Und die waren nicht mal soooo wie diese letzte. Bestimmt bei der Montage einen langen Schlüssel genommen, noch eine Verlängerung drauf, und dann noch ordentlich mit dem Fuß drauftreten dass die Muttern ordenlich fest sind. Manomann.

Ich hatte noch mehr solcher Schrauben am Wagen gehabt. Jedesmal ein Kampf. Selten wegen Rost, meistens weil die Schrauben über alle Maßen angeballert waren. Dabei, ein Drehmomentschlüssel kostet doch heutzutagen nicht mehr die Welt, falls man kein Gefühl für "Fest" hat. Ach, ich ärgere mich schon wieder tierisch über den Vorbesitzer. Ich hab auch nicht die meiste Ahnung oder das übermäßige Können, aber viel kann man mit Lesen im WHB und entsprechendem Werkzeug ausgleichen, oder lässt es lieber wenn man es nicht kann.
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