Plötzlich kein Öldruck bei Standgas

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El Cubo
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Plötzlich kein Öldruck bei Standgas

Beitrag von El Cubo »

Moin zusammen.

Heute kleine Runde gedreht, so 200 km. Eigentlich alles normal, keine Hatz, nur Landstraße. Wenige Stopps unterwegs an Ampeln und Kreuzungen, alles wie immer. Unterwegs zufällig (oder aus Intuition) mal die Instrumente beobachtet: Beim Fahren Öldruck 3 bar, in Leerlauf 1 bar. So war das schon letztes Jahr. Früher (meine ich) war der Druck im Leerlauf etwas höher, auch beim Fahren, ganz sicher bin ich aber nicht.

Dann bin ich eine ganz kurze Etappe Autobahn gefahren und da dann mal kurz bis 170 km/h. Ist ja eigentlich auch kein Problem für den Wagen. Danach war an 3 Ampeln alles normal, aber bei den letzten 6 Stopps ist fast immer der Öldruck deutlich unter 1 bar weggesackt, 4 mal ging die Ölkontrolllampe an. Ist also nichts am Geber oder Instrument. Sowie man Gas gibt steigt der Druck sofort wieder bis 3 bar, aber teilweise auch etwas weniger, bei mehr Drehzahl geht er dann in jeden Fall auf 3 bar.

Am heißen Öl nach der Autobahn sollte es nicht liegen, ich fahre dickes 15W40, ist ja ein Serien-2.0E.

Was nun?
Der Ölpumpendeckel ist ein Opel-Alu-Teil. Da würde ich als erstes ansetzen. Ich habe hier einen neuen Alu-Deckel ein Edelschmiede mit Stahlkolben für den Rückschlag. Der Einfachheit halber würde ich hier als erstes ansetzen.
Was kann ich noch an der Ölpumpe prüfen, wenn der Deckel auf ist? Einlaufspuren am Deckel ist klar, was ist mit dem Zustand der Zahnräder? Flankenspiel und so? Ich hab im WHB oder im Ergänzungsband für den 2.0E null Infos dazu gefunden.

Wenn die Ölpumpe okay ist, wo weiter? Kurbelwellenlager? Pleullager? Der Motor ist 2018 neu inkl. aller Lager überholt worden und seither erst 11.000 km gelaufen, da dürfte das ja noch nicht sein. Wo gibt es eine Anleitung für diese Arbeiten am Cih? Das WHB beschreibt ja nur den Ohv.

Ich hab natürlich keine Lust den nächsten Motor rauszuholen, wo mein 2.2-Hybrid noch nicht mal wieder in Arbeit ist. Da verpasse ich dann wieder eine Saison..... ich hab dafür im Moment einfach keine Zeit😢

Danke für Tips im Voraus.
Gruss
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „Kadett 24V“, 13 Apr. 2024 21:36

Schau dir das Ansaugsieb an, Rückschlagventil, Kettenspanner, hast Du einen Ölkühler verbaut?
Schau ob das Ansaugrohr fest verschraubt ist

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Altes Forum, 13 Apr. 2024 22:18

Danke für die ersten schnellen Tipps.

Ölkühler hab ich nicht. Das Rückschlagventil ist das Kunsstoffteil (wenn es noch original ist) im Deckel, oder? Was können die Merkmale sein die man sieht? Wenn es Spiel in der Bohrung hat? Oder die Feder kaputt?

Sieb müsste ich die Wanne ausbauen. Hab ich zuletzt vor 2 Jahren gemacht, vor ca. 1500 km Laufleistung. Da sah es noch gut aus. Wenn das jetzt dicht wäre hätte ich ein schlimmeres Problem als den Öldruck befürchte ich. Das würde ich prüfen, wenn als letztes die Lager als Ursache dran sind, dann muss die Wanne ja eh ab.

Den Kettenspanner kann ich nachsehen, aber hilf mir auf die Sprünge: Welche Auswirkungen hat er auf den Öldruck? Worauf muss ich achten?
Ich gehe davon aus das Du das untere Ding meinst. Ich hätte den oberen den als Spanner gedacht,

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Altes Forum, 13 Apr. 2024 22:23

Geschnallt: Rückschlag ist über dem Ölfilter. Was kann da sein? Dreck, Kugel fest, Feder lasch? Wie kriegt man die Kugel zum Prüfen raus ohne das Gehäuse zu demontieren?

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 14 Apr. 2024 08:53

Moin Hauke,
erstmal Ruhe bewahren. Das kam durchaus auch früher vor als die Auto noch normale Gebrauchtwinterautos waren,gibt etliche Tipps dazu sogar in der Bedienungsanleitung oder Handbüchern. Wenn die Warnlampe nach schneller Fahrt kurz angeht ist das kein Grund zur Besorgnis hieß es immer. 15 w40 ist ok, aber gerade die waren u.a dafür bekannt. Als erstes würde ich mal ein Viskositätsstabileres Öl versuchen. Dass er bei etwas Drehzahl sofort 3 bar hat sagt ja dramatisch ist es nicht. Im Leerlauf braucht es fast keinen Druck nur Zulauf, solange es nicht klappert alles noch ok. Vielleicht auch Drehzahl heiß etwas niedriger, zack sackt der Öldruck ab. Meiner scheint da sehr gut, hab auch mit 15w40 teils 4,5 bar bei Drehzahl und Leerlauf Öl 90 Grad 1,5 aber jeder Motor ist anders,meiner hat ca 160 tsdkm.

Ja das Ventil kann man nachsehen, zumal wenn eh anders Öl reinkommt. Dabei kannst zu Deiner Beruhigung gleich nach Abrieb/ schimmern schauen, damit Lagerprobleme ausschließen.

Ich empfehle mal 10w60 Meguin Racer, hab ich deswegen auch in alten Motoren,sehr Temp stabil. Ist Preiswert, synthetisch. Mineralisch kannst auch 20w50 mal testen. Denke damit ist das gleich wieder weg und Du kannst gut schlafen 😉. VG, Olli

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Altes Forum, 14 Apr. 2024 11:48

Hallo Olli,
das ich trotzdem gut schlafen kann sieht man ja an meiner späten Antwort😉.

Danke für die Hinweise.

Ich denke auch, am ehesten an den Pumpendeckel rangehen. Das ist einfach und kann man schnell mal eben machen. Nur darf ich nicht vergessen hinterher Öl in die Blindöffnung bei der Pumpe füllen.

Vielleicht finde ich nachher noch die Zeit für eine kurze Runde. Trotzdem, ich bin früher durchaus zur Abkürzung auf der Bahn gefahren und länger als gestern auch schnell, da ist nie was passiert. Also ist was anders als sonst. Anders meint natürlich Verschleiß oder Schaden.
Wegen der Unruhe: Da ich nicht so oft fahren kann (Zeit, und dann oft schlechtes Wetter), aber dafür dann größere Touren mache ist es ein besseres Gefühl wenn keine Warnlampe angeht und man weit weg von Zuhause am Sonntag doch liegen bleibt.
Gruß


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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 14 Apr. 2024 18:00

voll ok, ist WE Hauke. Mit dem Ventil bin ich gar nicht so sicher, wenn da nicht sichtbar was wäre wie Dreck drin, eher unwahrscheinlich. Wenn ich mich richtig erinner ist das ja nur ein Überdruckventil- wenn der Filter zu wäre macht das auf also bei über 4-5 bar damit der Filter nicht platzt, so in der Art, untenrum ginge nur was flöten im Leerlauf wenn defekt/bisschen offen aber da glaub ich nie dran.

Weißt Du denn was über den Motor, ca. km Leistung, Zustand etc., wie siehts innen aus unterm Ventildeckel, war jemand schon dran, und und. Mal Kompression gemessen usw.. Viell hat er ja schon paar km. Wieviel Öl war denn drin, weniger wirds heißer, zb bei halb, lässt den Druck sinken, gerade wenn an 6 Ampeln gestanden vielleicht.

Früher bekannt waren auch Öldruckschalter die ungenau waren und dann getauscht wurden, dann flackerts oder leuchtet auf, Sollwert Min im Leerlauf ist ja nur 0,5-0,6 bar je nach Daten, nicht viel für so einen Schalter. Besorg doch mal einen zum Tausch.

Ölsorte Käse , nee bestimmt irgend ne Marke oder? Ich würd wechseln, was anderes schmeckt ihm genauso und Druck geht hoch, kenn ich von früher. Teilweise mit dünnerem Öl (5W50) besseren Druck gehabt als mit 15W 40 weil das eben heiß einknicken kann, das Synt bleibt dick, manchmal sind die Werte eher theor und die Öle nach dem Datenblatt (nicht das Si Datenblatt) bei 20 und 100Grad total unterschiedlich obwohl gleiche SAE. Andere Sorte mal fahren, einfachste Lösung.

Ventil hat eher nix

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Altes Forum, Antwort von „Ossi´s CQP“, 15 Apr. 2024 06:47

auch ein hallo an die Gemeinde: der Ölfilder wird oft außer Acht gelassen. er kann einen "Schuß" haben einfach mal tauschen. wir haben im "Rennsport" den 2.3er-Diesel-Deckel montiert, da hast auf alle Fälle einen höheren Öldruck ( im Leerlauf 1,5bar; Vollgas 5,0bar/da passiert nix ) früher war das auch immer ein Problem mit dem Öldruck. da wurde viel diskitiert; letztendlich kommen im Gesamtsystem vom Motor so viele Kleinigkeiten zusammen, daß das Problem auftreten kann. der "Diesel-Deckel" ist Stahl, hat eine Stahlkugel, und die Feder etwas kräftiger. bevor´st den Motor zerlegst, wende die einfachern Lösungen an. Schritt für Schritt beobachten, bevor den nächsten machst. wünsche viele Erfolg. Gruß

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Altes Forum, 15 Apr. 2024 07:51

Moin zusammen,

den Diesel-Deckel findet man ja leider nur sehr selten, hab ich früher schon mal gesucht. Ich glaube, man kann aus Stahl welche bei Krause oder so kaufen, das legt man aber gleich mal 200,--€ auf den Tisch.

Ich baue den Deckel erstmal nächstes Wochenende ab und sehe mal wie er aussieht. Ich hab ja einen neuen Deckel aus Alu liegen, das ist also erstmal keine Investition und kann ich dann kurzfristig machen. Dann sieht man weiter. Wenn das der Grund war kann ich mir mal einen Stahldeckel kaufen für das nächste mal. Den Ölfilter kann ich natürlich auch tauschen wenn ich am Pumpendeckel bin, hab ich auch rumliegen.

@Olli: Öl ist immer voll, und der letzte Wechsel gerade mal 2.000 km her (als ich den Motor zurück getauscht hab). Da ab ich auch die Wanne abgehabt und sauber gemacht. Wenn da jetzt was drin ist, muss es aus den letzen 2000 km stammen. Der Motor ist neu revisioniert gewesen als ich ihn gekauft hab, inkl aller Lager, Kolbenringe etc.. Laufleistung seither um 11.000 km, das ist ja eigentlich nichts. Der Deckel innen ist sauber. Das Ganze sah recht ordentlich aus, aber ich hab es nicht begleitet. Kompression hab ich auch vor 2 Jahren gemessen, Werte weiß ich nichgt mehr genau, aber gleichmäßig mit maximal 0,4 bar über alle 4 Zylindern, das fand ich nicht schlecht. Und sowas um 11-12 bar, wenn ich mich richtig erinnere. Das Öl sieht am Meßstab recht gut aus sauber aus. Das Öl ist irgendeins, der Motor ist Serie und braucht ja eigentlich kein Hyperdyper-Zeugs. Das war bei meinem Hybriden anders. Klar ann ich mal wechseln,. aber wenn das Öl was richten soll ist der Fehler trotzdem woanders. Ich fahre nur wenig in der Stadt rum, und wenig auf der Bahn. Also fast nur Landstraße, zügig, aber keine Raserei und Drehzahlorgien, eher nur bis 4000/min wenn er gleichmäßig rollt, das ist ja fast noch untertourig. Beim Beschleunigen oder überholen auch höher, aber selten höher als 5500-6000. Da hat der Motor also keine übermäßigen Lastwechsel oder was anderes Anspruchsvolles zu leisten.

Wie äußert sich ein Lagerschaden typischerweise? Späne, oder eher Metallmehl =metallisch schimmernde Schlieren im Öl? Ich kann das Öl in einem der nächsten Schritte ja opfern, dann müsste man ja was finden. Ist das Lagermaterial magnetisch?
Gruß
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „beckerbursch“, 15 Apr. 2024 08:34

Ich hatte auch das Problem bei meinem 2.2er. Manchmal, bei heißem Motor kein Öldruck. Es hat am Ölpumpendeckel gelegen. Der Kunststoffkolben war an der Dichtfläche vermackt und auch der Dichtsitz im Deckel. Neuen Aludeckel drauf und alles war gut. Liegt bestimmt daran.

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Altes Forum, 01 May. 2024 15:01

So, Deckel der Ölpumpe abgebaut. Die Einlaufspuren würde ich mal nicht als Ursache sehen. Klar sind da welche, aber die dürften nicht für den Öldruckverlust maßgeblich sein. Der Deckrl hatte auch schon einen Stahlkolben anstelle des Plastikteils, das war es auch nicht.
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Interessanter ist der Zustand der Zähne des mitlaufenden Zahnrades auf der in Drehrichtung gesehen vorderen Seite. Alle Zahnflanken haben Längsriefen, die nicht unerheblich sind. Die Rückseite der Zähne sehen alle gut aus. Das treibende Zahnrad sieht auch auf beiden Seiten gut aus. Im Öl das aus der Pumpe kan waren keine Rückstäde von irgendwas. Aufgrund eines hier gegebenen Hinweises wechsel ich noch den Ölfilter. Das Öl wollte ich jetzt nicht einfach auf Verdacht wechseln.

Hat solche Riefen am Zahnrad schon mal jemand gesehen? ist das normal?

Hier mal die Riefen:
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Woran außer Spänen im Öl kann sowas liegen? Da die Zahnoberflächen sicherlich gehärtet sind stelle ich mir vor das es nicht von Material eines Lagers kommen kann, das ist naturgemäß ja eher weich, und ich müsste schillernde Schlieren im Öl haben.

Ich kaufe mal besser neue Zahnräder, das wieder zusammenbauen mit neuen Deckel ist ja eher wohl Blödsinn....

Mist, ich dachte mal wieder schnell gemacht, aber wie immer fehlt ein Teil, egal was man alles liegen hat. Irgendwas Entscheidendes fehlt immer!

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Altes Forum, 01 May. 2024 15:37

Und wie ist es mit der Oberfläche des Ölpumpengehäuses? Da sind auch Riefen. Normal, oder kommt da nun eins zum anderen?
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Das Öl sieht recht sauber/Klar aus, da würde ich zunächst nicht auf ein Problem mit Spänen tippen.

Was mir jetzt fehlen würde ist das ich jetzt 2 Motoren hab die nicht laufen. Des wäre wohl wieder ein vorzeitiges Saisonende. Die Rettung kann da nur der Motor sein der beim Kauf im Wagen war, mit fragwürdigen Zustand.

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 01 May. 2024 22:51

Neue oder gute gebrauchte Pumpe und weiter geht‘s wieder würde ich sagen, die ist hin. Sieht nach klassisch Dreck sprich Sand etc aus der mal durchging und dann im Filter landete. Sehr ich nicht zu ersten Mal so was. In der Ölwanne ist meist unten jede Menge davon. Weiss der Geier wie aber die Vorbesitzer schafften es Sand und Dreck da reinzubringen, viell beim Öffnen des Öldeckels immer.

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Altes Forum, 01 May. 2024 23:10

Hallo Olli,

mit "Pumpe" meinst Du die Zahnräder, oder? Ja, hab schon Zahnräder bestellt.

Ich werde die Riefen im Gehäuse mal mit Nassschmuegel etwas glätten, aber nicht ausschleifen denn dann hab ich ja Spiel zwischen Zahnrädern und Gehäusewand. Da baut sich dann ja auch kein Druck mehr auf. Das Steuergehäuse tauschen nach ich aber auch jetzt nicht, das ist ja keine Nebenaktion sondern wäre was für den Winter.
Die Riefen am Zahnrad konnte ich mit einem Ölstein glätten, die Vertiefungen bleiben natürlich. Aber ich nehme die neuen wenn die ankommen.

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 02 May. 2024 11:03

Ansicht meinte ich tatsächlich die ganze Pumpe 😉. Hast Du das Whb wo die Toleranzmasse drin sind für Deckel, Zahnrädern etc.? Sonst mach ich mal ein Foto von den Seiten und schick‘s Dir in der WhatsApp. Bei den Riefen mogelt sich evtl auch nach glätten zuviel Öl durch - deswegen ja mein Anfangstipps solche Dinge einfach und unkompliziert dickeres Öl wieder auszugleichen. Die Leckverluste werden damit einfach kleiner und der Druck steigt wieder. Aber neue Zahnräder und testen geht ja erstmal, wenn noch nötig einfach 10W60 Meguin oder gutes 25W50 testen. Lief bei mir Jahre in ausgenudelten Motoren die damit wieder leise liefen und schön Druck hatten ohne je was zu tauschen

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Altes Forum, 02 May. 2024 11:51

Ja, erstmal das Einfache und Schnelle testen. Pumpengehäuse ist ja dann zwangsläufig der Tausch des Steuergehäuses, da muss dann mal wieder der Motor raus. Das ist wieder viel Arbeit, angefangen damit das die Motorhaube ab muss mit den dazugehörigen Risiken von Lackschäden usw.

Und das Ersatzgehäuse muss ja dann auch okay bzw. erheblich besser sein, damit sich das überhaupt lohnt.

Aber erstmal sehen was die Zahnräder bringen. Der Motor soll ja ohnehin nur solange drinbleiben bis mein Hybrid wieder an den Start gehen kann. Die Ölpumpe hat so gesehen den Vorteil das ich das jetzt mal endlich wieder angehe....

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Altes Forum, 02 May. 2024 11:59

Ach ja, WHB. Die Werte hab ich nur im normalen WHB das sich auf den Ohv bezieht. Ich hab auch das Zusatzbuch für den Cih (da kommt die Ölpumpe nicht vor) und einen umfangreichen Ordner auch für den Cih, das stehen die Werte der Cih-Oumpe nicht drin, aber ist eh nur eine Seite zu Cih-Ölpumpe, die mir nicht weiterhelfen weil das nur das Zerlegen zeigt-das ist ja einfach. Wenn die OHV-Werte gleich mit Cih, sind hab ich sie, sonst kannst Du mir das gerne schicke.

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Altes Forum, Antwort von „beckerbursch“, 02 May. 2024 12:06

Du kannst hier verschiedene Bücher online lesenund die Daten finden. Es gibt aber Deckel mit und ohne Dichtung.
www.sowirdsgemacht.com/books/view/29-1

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Altes Forum, Antwort von „GTE1980“, 02 May. 2024 12:28

Infos zu den CIHs gibt‘s auch hier zu Hauf. Das wird das gesuchte bestimmt dabei sein.
http://www.senator-monza.de/?wM9QUSE1kJ ... TN9EkUBBVT
Gruß Dirk

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 02 May. 2024 15:21

Also, Du hast Recht, es gelten offenbar gleiche Maße für Spiel bei Ohv wie Cih. Eingelaufene Deckel immer erneuern. Hab mal nen Fall gesehen, glaub bei den Autodocs an einem Golf 1 ohne Öldruck. Da sah der Deckel auch nicht soo schlimm aus aber erst als der erneuert wurde war der Druck wieder da.

Außerdem bei so einem Verschleiß-Bild würd ich doch mal Öl ablassen und den Bodensatz prüfen. Sollte da Sandkörner etc wieder drin sein von oben mal mit 1-2 Liter Diesel rein und unten rauslaufen lassen dann das Öl ohne Bodensatz wieder rein

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Altes Forum, 12 May. 2024 17:02

Zu einer Frage und den Antworten gehört für mich natürlich immer auch ein Abschluss mit Ergebnis. Finde ich jedenfalls.

Ich hab also einen neuen Deckel verbaut und neue Zahnräder, die ich von Krause hab. Der Unterschied der Oberfläche ist schon beträchtlich:
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Dann Pumpe schön befüllt, neues Öl drauf und gespannt den Motor an:
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3 bar im Stand sind ein gutes Reparaturergebnis finde ich .

Ob es der Deckel und/oder die Zahnräder, oder ob es die Oberfläche des Pumpengehäuses war, oder alles zusammen, und was überhaupt die Riefen verursacht hat, und ob das schon so war als ich den Motor übernommen habe, keiner wird das beantworten können.


Extraaktion Öl-Bewertung durch Filtern

Dann hab ich noch eine Aktion gemacht die man nur machen sollte, wenn man nichts anderes zu tun hat. Ich hab das in eine absolut saubere Auffangwanne abgelassene Öl über einen Trichter mit einem Baumwolltuch gefiltert in einen sauberen Kanister. Damit wollte ich sehen, ob Rückstände im Öl sind. Die magnetische Ablassschraube war schon mal 1a sauber, das Öl auch, und im Tuch hab ich ebenfalls nichts gefunden. Kann natürlich alles im Ölfilter gelandet sein. Den haben ich zum Schluss auch so gut es ging in den "Baumwollfilter"geleert, da war auch nicht zu finden, auch nicht in dem Öl das vor der Filterebene war. Das alle eventuellen Fremdkörper fest im Filter beliben würden glaube ich nicht. Wie auch immer, zumindest deutet nichts auf einen Lagerschaden oder andere mechanische Schäden wie an der Nockenwelle usw. hin. In diesem Sinne kann nun Pfingsten kommen.
Danke allen für Ihre Tipps.
Gruß
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 13 May. 2024 09:16

👍😉 Moin Hauke, das ist ja noch besser als zu erwarten war, Klasse. Kann ja auch mal zur Abwechslung was richtig gut funktionieren mal 😁. Schön. Offenbar ist inzwischen auch der Dreck nicht mehr drin,jetz kannst beruhigt fahren. Und danke für den Abschluss,genau! Sehr wichtig. Denn so erinnern wir uns dran: Zahnräder und Deckel, hilft, Gehäuse kann noch so mies aussehen, wird trotzdem deutlich besser wieder. Erstaunlich. Denke das meiste liegt vermutlich am Deckel,dessen Spaltmaße werden immer wieder als Maßstab angeführt für Druck. Gute Fahrt jetz erstmal wieder 👍😉, Olli

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Altes Forum, 13 May. 2024 09:32

Hallo Olli,

ja, hätte ich so auch nicht erwartet, das damit der Druck um 2-2,5 bar gesteigert wird.

Ich habe mir zur Sicherheit aber ein neues Steuergehäuse bei Kleinanzeigen geschossen. Vorletzte Woche war einesdrin für fast 1.300,-€ und dan nrecht zuügig verkauft, da hab ich schon gedacht, das man bei solcvhen Preisen dann besser immer einen kompletten Motor auf Verdacht kauft und dann bei Öldruckverlsut einfach immer wieder den nächsten , ist kaum teurer.

Letzte Woche hab ich aber durch Glück ein bezahlbares neues Gehäuse gefunden und gekauft, das lege ich mir mit neuem Deckel und neuen Zahnrädern zur Seite wenn es bei mit wieder passiert. Haben ist ja besser als brauchen. Ich denke bei den Riefen in meinem Gehäuse wird das trotz neuem Deckel und Zahnräder mit dem guten Druck eher nicht von Dauer sein. Bin mal gespannt..... Aber erstmal geht es ja wieder, und das ist die Hauptache.

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Altes Forum, 29 May. 2024 07:44

Ich habe für die interessierten an diesem Thema oder diejenigen, die mal einähnliches Problem haben, in der "Neu überholt"-Situation mal den Öl-Druck etwas beobachtet. Die folgenden Angaben beziehen sich natürlich nur auf die von mir gefahrene dickflüssige Pampe 15W40 . Aber ist vielleicht mal ein Index:

Kalt im Leerlauf bringt die Pumpe sofort ziemlich konstant 3 bar, bei Beschleunigung bis 4,5 bar, bei konstanter Fahrt unter Last mehr oder weniger unabhängig von der Drehzahl um 3,5 bar bis höchstens 4 bar. 5 bar hatte ich noch nicht (zumindest nicht gesehen, man muss ja auch mal auf den Verkehr achten).

Je länger man fährt sinkt, wenig überraschend, der Druck etwas. Am ehesten erkennt man das im Leerlauf, später auch beim Fahren. Je größer der Verschleiß im Pumpengehäuse umso stärker muss dieser Efekt wohl sein. Bei meinem Gehäuse mit den starken Riefen, aber neuem Deckel und mit neuen Zahnrädern wie folgt: Nach 1,5 h oder 120 km Landstraße stabilisiert sich das dann anscheinend bei um die 2 bar im Leerlauf, bei konstanter Fahrt auf 3 bar und bei Beschleunigung auf 3,5 bis max. 4 bar.

Wie sich das bei noch längerne Fahrten entwickelt trage ich hier später mal nach.

Ich hab mit aber schon mal ein neues Steuergehäuse vorbereitet. Wenn ich weiß das der Motor keine Späne wirft oder sonstige Probleme macht die mit dem Zustand des Öls verbvunden sind und das neue Gehäuse gleich wieder schädigen, spätestens aber wenn mal eine Überholung ansteht, kann ich das dann tauschen. Ich denke dann werden die Druckverluste auch bei warmem Öl naoch mal deutlich geringer sein. Aber erstmal geht es nun.
Gruß
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „OlliCsi“, 29 May. 2024 09:07

Hallo Hauke, die Werte decken sich ziemlich mit meinen,mein Motor hat ca 165tsd km. Ich hatte mal geschaut beim Kleinanzeigen stöbern, da waren auch gute gebrauchte Gehäuse dabei, so von 70-150 Eu meine ich, zusammen mit dem von Dir benutzten Zahnrädern also alles gut reparabel falls nötig. Man sieht ja jetzt es liegt weniger am Gehäuse selbst als an Rädern und Deckel, eine wertvolle Erfahrung!

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Altes Forum. 2024 14:17

Ich hole das Thema nochmal hoch um meine Werte von gestern zu ergänzen, die ich innerhalb von 370 km Fahrt ermittelt habe, die ich quasi nonstop in 5h gemacht hab. Das denke ich ist ein Belastungsquerschnitt, der einigermaßen darstellt wie sich der Druck über größere Distanz verhält. Vielleicht hilft das zur Orientierung, wenn jemand mal ähnliche Probelme hat. Also:

Wie gehabt beim kalten Starten steht 2 bar im Leerlauf an, der Druck ab 2000 U/min ist bei 4 bar. Das sinkt jedoch recht schnell wenn der Motor warm wird. Man kann aber sagen, das ab 3000 U/min während der gesamten Tour immer 3 bar anstanden, bei höherer Drehzahl 3,5 bar, selten 4 bar angezeigt wurden. Nach ca. 1 h und 60 km war der Leerlaufdruck bei 1000 U/min immer 1 bar oder eine Zeigerbreite mehr. Bei 2000 U/min waren es so 2 bar.

Nach 2:50h und 160 km war das Bild genauso.

Etwas später hab ich 2 sehr kurvige aber nur kurze Abschnitte recht zackig gefahren, ohne das mir Leute entgegen kamen oder Vorausfahrende mich gebremst haben. Und was mir meine immer noch viel zu weiche Bremsleistung ermöglicht hat, da ich das Auto nicht in den Graben wegwerfen will. Wer sich hinter Hannover/Hildesheim etwas auskennt: Lauenstein - Haus Harderrode und kurz danach Haus Harderrode - Bessinghausen. Die 3 bar bei Gas standen immer noch, jetzt war der Öldruck im Leerlauf aber deutlich unter 1 bar, nämlich so ca. 0,8 bar. Die Kontrolleuchte blieb aber aus.

Interessant war nun, das bei der weiteren Strecke, normal über Landstraße nach Bad Pyrmont, der Leerlaufdruck nach nur 20 Minuten ruhigerer Fahrt wieder zuverlässig bei 1 bar lag. Die Öltemperatur dürfte durch gesunkene Belastung und mehr Fahrtwind durch höhere Geschwindigkeit bei geringerer Drehzahl also gesunken sein, undso dass sich der Druck wieder besser in der Pumpe aufbauen ließ. Wieviel Temperaturunterschied ich hatte? Keine Ahnung da ich keine Öltemperaturanzeige hab.

Danach gab es noch einmal eine Kurvenpassage von Pyrmont nach Grießem, die ich aber nicht so schnell wie zuvor fahren konnte. Die Werte für Leerlauf sind also nicht mehr gefallen und dann bis zum Schluss der Tour bei 1 bar Leerlauf bzw. 3 bar in der Fahrt stabil geblieben. Zumindest in meiner Konfiguration (neuer Deckel und Pumpenzahnräder aber sehr riefiges Pumpengehäuse) scheinen das erstmal die stabilen Richtwerte zu sein.

Langen Touren steht also wieder nichts mehr im Weg - außer das ich immer weniger Zeit dafür hab, daher hab ich den längeren Streckentest auch erst gestern machen können. Leider. Immerhin geht für sowas quasi ein Sonntag drauf.

Mit diesem Ergebnis schließe ich das Thema hier für mich mal ab.
Gruß
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „rallyeguenni“, 02 Sep. 2024 18:43

Oh man, ihr müsst euch nicht so viele Gedanken über den Öldruck bei unseren alten CIH Motoren machen.

Ich bin mit dem GTE in der Gruppe G internationale Rallyes gefahren. In der GRuppe G durfte man nichts verändern, weder Ölkühler noch Luftleitbleche.

Es gab da Sonderprüfungen von mehr als 30 KM, heißt absolutes Vollgas. Ich hatte da manchmal auf dem VDO Öltempmesser Anschlag, also mehr als 150 Grad.

Da war im Leerlauf auch die Lampe an, aber alles gut, das können die ab.

Wichtig ist einfach nur - wenn man den Deckel bei den Ölpumpenräder anbringt - ganz klar schauen, wie der Überstand der Räder ist, und demendsprechend die dicke der Dichtung wählt, oder bei manchen wird auch der DEckel ganz ohne Dichtung verbaut, -einfach mak messen!

Günni

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Altes Forum, Antwort von „beckerbursch“, 02 Sep. 2024 19:27

Ich habe zum Einfahren meines gemachten 2.4er ein günstiges 15W40 gekauft, dann Ölwechsel auf 15W50, auch ein günstiges. Es gibt da, was die Viskosität bei hohen Temperaturen angeht, grosse unterschiede. Dein 15W40 ist ja kein dickes Öl.

Mit dem 15W50 nach schöner Hatz über unseren Saargau, auch wenig Öldruck im Stand gehabt. Ich bin dann unverzüglich auf 20W60 von Motul gegangen. Bei über 100°C Öltemperatur 3bar im Leerlauf bei 800 1/min.
Ich würde gutes Öl fahren. Das Motul gibt es für ca. 30€ pro 2 Liter.


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Altes Forum, 02 Sep. 2024 20:43

Hallo Günni,
ich wollte der Sache schon mal auf den Grund gehen da ich vor der auslösenden Fahrt schon vorher öfter mal Vollgasfahrten auf der Bahn gemacht hab, die so 15-20 km waren. Das war immer auf der Rückfahrt von meinen Runden, und weil es da nie mehr drauf ankam ob mir die Ohren abfallen 😉. Gleich nach der Abfahrt sind dann immer einige Amprln auf die man grundsätz bei Rot ankommt. Nie war das die Öllampe an, und nie der Öldruck unter 1bar. Wenn das dann plötzlich bei identischen Bedingungen passiert ist irgendwas anders als sonst das den Druck senkt. Dann will ich das schon wissen was los ist.

Und: Es widerstrebt mir total wenn Warnleuchten angehen oder irgendwas nicht funktioniert, egal ob lebensnotwendig oder nicht für den Wagen. Mich nervt das extrem beim Fahren und verdirbt mir den Spaß. Ich weiß das es albern ist, aber ich bin eben so.🤔

@Beckerbusch: Ja, das ist in der Tat richtig, dick ist es nur gegenüber dem Öl, das ich für meinen 2.2-Hybriden verwendet hab. 15W40 ist einfach nur das Öl das nach Handbuch im Kadett verwendet werden soll und das hab ich hier halt Kadettübergreifend rumstehen. Funktionierte ja früher und auch jetzt wieder. 1bar ist ja auch nach Handbuch der untere Grenzwert beim Fahren. Normalerweise ist das für mich immer okay gewesen bzw. jetzt wieder. Ich verfolge das nun mit einem Blick auf die Anzeige und werde mit der Zeit sehen was Phase ist. Beim nächsten Öl-Wechsel kann ich eine andere, dickere Viskosität mal in Betracht ziehen zumal ich ja nicht im Winter fahre.

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Altes Forum, Antwort von „QP/E78“, 13 Sep. 2024 10:01

Hallo zusammen,

wo sollte der Öldruck denn liegen, also im kalten Zustand und bei hoher Tempertaur?

Bei mir kommt der Öldruck im kalten Zustand auch nur auf ca. 3,5 Bar und bei über 100° C Öltempertaur dümplet der Druck bei ca. 1,5 Bar rum.
Verbaut ist ein CIH, inklusive Ölkühler.
Gruß, Ilias

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Altes Forum, Antwort von „armin possmann“, 13 Sep. 2024 11:10

Wenn alle Tolleranzen stimmen an den Lagerstellen
Muss der kalt die 4,5 Bar bringen .auch wenn das Steruergehäuse was eingelaufen ist .
Aber meist geht hier und da was verloren ,was sich dann summiert.
Wenn der Motor den Druck im warmen Zustand hâlt kann. Man den Druck mit Umbau auf Stahlkugel ,anderer Feder und Deckel mit Stützrohr anheben ...
PS. Das Motul ist noch das beste Öl auf dem Markt
10/60 oder 20/60 300V
Gr Armin.

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Altes Forum, Antwort von „beckerbursch“, 13 Sep. 2024 11:57

@Armin, meinst du bei kaltem Motor im Leerlauf 4.5 bar?


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Altes Forum, 13 Sep. 2024 12:53

Ilias, Günni sagt, wir brauchen uns keine Sorgen zu machen.

Im Handbusch steht ja das der "Sorgenpunkt" dann eintritt wenn bei der Fahrt 1 bar unterschritten wird, das ist ja dann, wenn die Leuchte angeht. Meine Sorgen beginnen allerdings schon dann, wenn die Leuten auch nur glimmt, selbst im Leerlauf .

4,5 bar im kalten Leerlauf wäre ja echt mal eine Ansage. Ich denke Armin meint eher bei Drehzahl und kalt. Oder? Ssonst wäre man ja bei Leerlauf und unter optimalen mechanischen Bedingen in kaltem Zustand fast am Anschlag des Messbereiches vom Instrument und des Gebers...

Ich denke, wenn man sieht das der Motor im Lauf eine Druck zuverlässig halten kann wenn das Öl heiß wird (bei mir z.B. die 3 bar), dann müsste das in Ordnung sein solange im Leerlauf mind. 1 bar ansteht. Ich will das Gehäuse jetzt nicht gleich wieder aufmachen, aber es ist bei mir schon spannend, das zuerst mit dem neuen Deckel (inkl. Stahlzylinder und natürlich neue Feder) und neuen Zahnrädern, aber riefiges Gehäuse, im Leerlauf kalt gute 3 bar anstanden, 2 Fahrten später kalt nur noch 2 bar. Das hat sich aber bisher stabil gehalten. Ob es schon jetzt neue Riefen gibt die 1 bar Verlust bedeuten?

Hätten wir keine Anzeige, würden wir uns die Fragen wohl nicht mal stellen solange es nicht leuchtet, theoretisch müssten wir uns also entspannt zurücklehnen können.

Ich hab aber trotzdem schon ein nagelneues Gehäuse, neue Zahnräder und einen Diesel-Stahldeckel liegen, damit werde ich mir Ruhe erkaufen. Ich überlege nur, ob ich das Zeugs meinem ausgebauten 2.2-Hybrid-Motor spendiere wenn ich micht wieder um den ungelösten Fall der Abgaseintrag ins Kühlwasser kümmer (weil ich nicht weiß ob es ein Micro-Riss im Block oder Kopf ist), oder in den aktiell verbauten 2.0. Hängt auch davon ab wie die Pumpe bei 2.2 aussieht. Das muss ich mal sehen, hängt auch davon ab wan nich für den anderen Motor Zeit finde und wie lange der 2.0 noch seien Dienst tun muss bevor er wieder in die Reserve geht.

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Altes Forum, 13 Sep. 2024 13:08

Zufällig gerade bei Kleinanzeigen gesehen: Steht ein Rallye jetzt gerade zum Verkauf und ein Bild vom Tacho mit ca. 1.800 U/min, wenn man genau hinsieht steht der Druck etwas über 4 bar, ich vermute noch recht kaltes Öl - ist aber Vermutung. Ist ja einer in die Richtung die Armin sagt. Hier Bild aus der Anzeige:
eup-1137688170-92df6f58488bf64bf9259b3b25619865-1726225436_big.jpg
eup-1137688170-92df6f58488bf64bf9259b3b25619865-1726225436_big.jpg (100.6 KiB) 394 mal betrachtet
Da komme ich nicht hin mit meinem. Trotzdem, erstmal mach ich mir bei meinem keine übermäßigen Sorgen.

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Altes Forum, Antwort von „armin possmann“, 14 Sep. 2024 20:07

Die Stahlkolben ,statt der Regelkolben aus Kunstoff soll was bringen ? Ich müsste mal messen ,denke der ist minimal länger . Aus Erfahrung bringt der Kolben nur kurz Linderung.
Dann geht‘s noch weiter in den Keller.
Deshalb baue ich auf Kugel um ,dazu eine stärkere Feder es muss aber in den Schraubdeckel ein Stützrohr sonst fängt die Kugel an zu schlagen und klackert
Die Kugel regelt normal alles was über 4,5 Bar ist ab also 5-5,5 Bar springt er zurück auf 4,5 .
Die SR Armaturen spinnen da was Rum .
Dreier VDO Anzeigen sind da genauer ...
Beispiel ich habe im Kadett im Moment einen ollen 2,2 drin.
Auto erst gekauft . Es war ein Motor von mir gebaut da drin.
Der Kunde hat da ein Stahlregelkolben rein gemacht im Februar war‘s noch Kalt da hat der Öldruck dann mit Motul 20/60 immer geräuche gemacht in den Kanälen SR 4er Uhr Druck sehr hoch .( Deshalb geräuche öl presst sich durch die Kanäle,)
Zeiger außer dem Sichtfeld
Weil der Deckel nur mit Dichtmasse ( gehörte so) was getropft hat . Habe ich mein System mit der Kugel verbaut .
Druck ist kalt immer noch Anschlag . Wenn ich ne halbe Stunde Rum tucker geht der mal runter aber nicht unter 3,5 ich Leg nur den Fuß auf das Pedal dann geht der wieder rauf und regelt dann wieder ab auf 4,5.
Will damit sagen ,wenn alle Lekagen im S5oll sind von den Lagerspielen wird man den Druck hin stellen können ..
Das Motul ist süß Erfahrung im Moment das beste .
Auch Rennstrecken getestet . Andere Öle kommen da nicht dran . Fahren das in VW ytt 1300 die laufen zwischen 6000-9200 bei den Rennen .. da haben sich mit anderen Ölen trotz Öltemp nie über 125 Grad die aufgedampfte Schicht der Lager gelöst . Mit Motul sind solche Schäden Geschichte .
Das sind nur Beispiele und Erfahrungen was da einer draus her leitet .. muss jeder selbst entscheiden ...
Ich möchte nichts schlecht machen.
Ich habe einige Motoren zerlegt ,da wurde Druck gesucht und der Stahlkolben war verbaut ... Ich habe einige hier ,, weil ich die nich mehr verbaue . auch durch das schwere Teil die Gleit Kufen im Deckel leiden..
Der Diesel Pumpendeckel ist natürlich der Mercedes unter den Lösungen und für Potente Motoren btinmir immer erste Wahl .
In dem Ollen 2,2 tut‘s der Alu mit Kugel .
Die Kurbelwelle / Lager und Steuergehäuse waren natürlich auch gut ,wo ich den neu aufgebaut habe ...
Auch muss man drauf achten ,,das die Pumpenräder si knapp wie möglich eingemessen ist ...
Wenn ich was vergessen habe ,einfach fragen ...
Lgr. Armin

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Altes Forum, Antwort von „QP/E7“, 15 Sep. 2024 09:37

Hallo Armin,
das System mit der Stahlkugel war / ist im Diesel Deckel, oder?
Vielleicht kannst du ja noch etwas aufklären, wenn du gerade dabei bist oder bietest du den Umbau auf Kugel mit jedem Deckel an?
Öldruck ist ja immer wieder ein Thema bei unseren Motoren.
Gruß, Ilias

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Altes Forum, Antwort von „armin possmann“, 15 Sep. 2024 10:20

Stahlkugel im Alu Deckel
Ich habe schon zu viel weg gegeben ,das es Mängelware wird
Mit zu schicken und umbauen geht.
Lgr. Armin
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banagopel
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Re: Plötzlich kein Öldruck bei Standgas

Beitrag von banagopel »

Hallo Hauke ich hatte das selbe Problem bei meinem 1.9 GT/E 1976 mit 130000Km. Meine Lösung war ein anderes Motorenöl (Motorex 20/W 50 Classic) ein Schweizerprodukt. Dazu habe ich noch den Grossen Ölfilter vom 6 Zylinder montiert der hilft mit ein wenig mehr Öl und ein bisschen grösserer Fläche zu kühlen (meine Erfahrung) Nun habe ich in Standgas 850 u/min nach Instrument 1.5 Bar Öldruck.
Wenn die Öllampe im Standgas leuchtet heiss das nicht kein Öldruck. Der Öldruckgeber schaltet erst ab 0.5 bar die Lampe aus
also nicht gar so schlimm.
Übrigens hier noch ein Dokument dazu von 1975 Technische Infos von GM
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Peter aus der Schweiz
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Re: Plötzlich kein Öldruck bei Standgas

Beitrag von El Cubo »

Hallo Peter,
danke für die interessante Ergänzung zum Thema. Das mit dem größeren Ölfilter kannte ich noch nicht. Und die Unterlagen sind auch interessant, auch für andere Leute mit so einer Problemstellung.
An sich ist der Beitrag ja schon älter, ich habe ihn aus dem alten Forum mit hierher gebracht weil es ja interessante Beiträge gibt.

Das tauschen der Zahnräder und des neue Deckel hatten aber auch nur kurz gewirkt. Inzwischen ist der Motor aber auch nicht mehr um Auto, ich habe ihn ja jetzt gegen einen EH-Motor gewechselt, und dabei hat sich das Problem des geringen Öldruck ist damit auch behoben. Nun stehen bei Lehrlauf 3 bar an.
Viele Grüße
Hauke
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Senator
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Re: Plötzlich kein Öldruck bei Standgas

Beitrag von Senator »

Prüfung der Ölpumpe neuer Typ mit RÜCKSTAND, also ab ca. 1984 und OHNE Papierdichtung zwischen Steuergehäuse und Deckel:

https://www.senator-monza.de/?z0DRJRUTm ... jM9EkUBBVT

Für die ältere Ausführung MIT Papierdichtung und ÜBERSTAND der Zahnräder:
Seite12.jpg
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